“Woche heute” lässt LeFloid tief in Merkels Seele blicken
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“Woche heute” lässt LeFloid tief in Merkels Seele blicken

Für sein Interview mit Angela Merkel musste der Youtube-Flummi LeFloid ganz schön einstecken: lasche Fragen, devotes Gehabe, null kritisches Nachbohren, so die Vorwürfe.

Die “Woche heute” titelt gar, es sei ein “erschütterndes Interview” gewesen, was aber nicht am unterwürfigen Internetstar lag, sondern an den scharfen Antworten der Bundeskanzlerin:

Es ist so traurig - Angela Merkel - Erschütterndes Interview - So schlimm steht es wirklich um ihre Ehe

Merkel habe “tief in ihre Seele blicken” lassen. Nanu?! Diese Einsicht dürfte das Regenbogenblatt beim Durchschauen des halbstündigen Videomaterials recht exklusiv gehabt haben. Doch trotz all der Schwammigkeit von Merkels Aussagen bleibt die Redaktion dabei:

In einem Interview mit dem Youtube-Star LeFloid (27) gewährte die Kanzlerin jetzt ungewohnte Einblicke in ihr Leben abseits von Rednerpulten, Kameras und Mikrofonen.

Angela Merkel hatte vor laufender Kamera ins Mikrofon gesagt, dass ein Beruf jeden Menschen verändere: “Wenn Sie den ganzen Tag mit Leuten reden, dann haben Sie abends vielleicht unglaublich Lust, mal eine Stunde zu schweigen.”

Für die “Woche heute” wirft die mögliche Stunde Ruhe im Hause der Kanzlerin und ihrem Mann Joachim Sauer unweigerlich eine Frage auf: “Wie steht es wirklich um ihre Ehe?” Denn “sich anzuschweigen, anstatt miteinander zu reden — das ist Gift für jede Beziehung!

Und dann ist da noch Merkels Mobiltelefon, das die gemeinsame Zeit besonders kostbar mache:

Schließlich kann jeden Moment wieder ihr Handy klingeln, kann die nächste Krise sofortiges Handeln nötig machen!

Richtig problematisch werden diese Krisenanrufe natürlich dann, wenn sie in die Merkel’sche Schweigestunde fallen. Die endgültige Handlungsunfähigkeit der Bundesregierung wäre die Folge. LeFloid hat mit seinem Interview also nicht nur ein Ehe-Drama aufgedeckt, sondern einen handfesten Politskandal. Zumindest nach Logik der Regenbogenpresse.


Dieser Text ist am Montag auch im “Tagesspiegel” erschienen. Alle zwei Wochen schreiben wir dort eine Kolumne über die Regenbogenpresse.


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Fantasievoller Franzosen-Flirt
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Fantasievoller Franzosen-Flirt

Diese Massenmedien bekommen mal wieder gar nichts mit. Im Herzen Europas spielt sich momentan die größte Liebessensation der vergangenen Jahrzehnte ab, über alle Partei- und Ländergrenzen hinweg, die Vollendung der deutsch-französischen Freundschaft — und nur das Klatschblatt “Das Neue” berichtet.

Während sich die gesamte Journaille auf Griechenland und den Euro stürzt, behält die Regenbogenredaktion das Zwischenmenschliche im Auge und titelt:

Gibt ihr Mann sie frei? Angela Merkel - Pikanter Franzosen-Flirt

Denn das, was Konrad Adenauer und Charles de Gaulle angeschoben haben, und Schmidt/Giscard d‘Estaing, Kohl/Mitterand und Schröder/Chirac vorantrieben, könnten Angela Merkel und François Hollande jetzt krönen:

Sie umarmen sich, schauen sich in die Augen, küssen sich sogar: Kanzlerin Angela Merkel (60) turtelt in aller Öffentlichkeit mit ihrem Pariser Kollegen François Hollande (60).

Merkel hege “ganz offensichtlich” mehr als nur Sympathie für ihren französischen Amtskollegen.

Wenn sie François Hollande begegnet, wirkt sie befreit, fröhlich, fast verliebt — und das trotz der Griechenland-Krise, die alle Kraft von ihr fordert!

Und ihr Ehemann Joachim Sauer?

Seit Monaten sieht der Chemie-Professor, dass seine Frau vor aller Augen fremdflirtet (“das neue” berichtete).

Genau, “‘das neue’ berichtete”. Schon im Mai beobachtete das Heft nämlich, dass “Oh, là, là, Monsieur le Président” beim Berlinbesuch das Herz der Bundeskanzlerin im Sturm erobert habe. Plötzlich lag bei der Klimakonferenz “L’amour’ in der Luft!” Dort habe Merkel für ihre Verhältnisse ganz schön aufgedreht: “ein rotes Sakko — die Farbe der Liebe –, etwas mehr Make-up als sonst, ein fast schon schelmischer Augenaufschlag”.

Das ist eben die ganz große Qualität der Regenbogenpresse: Sie sieht Dinge, die andere noch nie gesehen haben.


Dieser Text ist gestern auch im “Tagesspiegel” erschienen. Jeden zweiten Montag schreiben wir dort eine Kolumne über die Regenbogenpresse.


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Schlagzeilenbasteln (150)
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Schlagzeilenbasteln (150)

So wirbt “Die Aktuelle” in der heutigen Ausgabe der “Bild”-Zeitung:
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Und jetzt ratet mal: Was hat Carl Philip “unglaublich Süßes für seine Braut getan”?

Er wurde vor zwei Jahren (!) in einem Interview gefragt, wann er und seine Freundin denn ein Kind bekämen. Seine Antwort: “Du, da warte ich auch drauf.”


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Harrys Geliebte? Erst bezahlen!
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Harrys Geliebte? Erst bezahlen!

Bei der Frage, wie Verlage mit Texten im Internet Geld verdienen können, setzt Bild.de seit einiger Zeit auf ein sogenanntes Freemium-Modell: Vieles gibt’s beim Onlineableger der “Bild”-Zeitung umsonst, die richtig tollen Inhalte aber nur gegen Kohle.

Will man zum Beispiel den Grabstein von Dirk Bach sehen: bezahlen. Oder die neue Freundin von Bastian Schweinsteiger: bezahlen. Und bei Facebook geklaute Opferfotos, die Bild.de auf der Startseite nur verpixelt ankündigt: genau, bezahlen.

Für Printprodukte ist dieses Locken hinter eine Bezahlschranke kaum umsetzbar. Schließlich kann jeder Kioskkunde am Zeitschriftenregal nachschlagen und -lesen. Die Pioniere der “Freizeit Vergnügen” versuchen es trotzdem. Auf dem Cover ihrer aktuellen Ausgabe schreibt die Regenbogenredaktion:

Prinz Harry — Diese Frau kämpft um seine Liebe

Neben “Feuerkopf Harry” steht eine Blondine, deren Gesicht per Photoshop komplett unkenntlich gemacht ist:

Prinz Harry - Diese Frau kämpft um seine Liebe

Investiert die geneigte Leserin nun die 65 Cent für das Blatt, kann sie im Heftinnern Harrys Ex-Freundin Cressida in voller Pracht sehen. Cressida soll “mit den Waffen einer Frau” versuchen, den Prinzen zurückzugewinnen. Könnte klappen, findet die “Freizeit Vergnügen”, denn:

Auch optisch ragt sie aus der Normalität hervor wie ein Weltkonzern unter Tante-Emma-Läden

Die royale Rückholaktion könnte allerdings von einer anderen Verehrerin sabotiert werden, glaubt man der “Freizeit heute”:

Prinz Harry - Todesangst - Eine schöne Frau bedroht sein Leben

Eine australische Studentin soll per Plakat schon mehrfach um Harrys Hand angehalten haben. Vergebens. Und da lauert auch die Gefahr:

Gibt ja nichts Hinterhältigeres als die Rache einer verschmähten Frau.

Doch “Harry ist Soldat — er wird sich hoffentlich zu wehren wissen”. Klingt so, als gilt die “Todesangst” vor allem für die Studentin.


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In eigener Sache: Der topf ist jetzt gemeinnützig
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In eigener Sache: Der topf ist jetzt gemeinnützig

Gute Neuigkeiten: Wir haben vor einer Weile ein Unternehmen gegründet, mit dem wir nun den topfvollgold betreiben. Dieses Unternehmen mit dem knackigen Namen “m&m Medienkritik gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)” hat das Finanzamt jetzt als gemeinnützig anerkannt.

Wir können Euch also eine Spendenquittung ausstellen, wenn Ihr uns finanziell unterstützt. Eure Spende könnt Ihr bei der nächsten Steuererklärung geltend machen.

Wir arbeiten momentan an einem Spendenformular. Bis das fertig ist, schickt uns zu Eurer Spende doch bitte folgende Daten per E-Mail, wenn Ihr eine Quittung benötigt:
- Vorname und Nachname
- Straße und Hausnummer
- Postleitzahl und Wohnort


Unser Spendenkonto

Kontoinhaber: m&m Medienkritik gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)
Kontonummer: 190 420 448
Bankleitzahl: 100 500 00
Kreditinstitut: Berliner Sparkasse
IBAN: DE17 1005 0000 0190 4204 48
BIC: BELADEBEXXX


Die Möglichkeit, per Paypal zu spenden, folgt in Kürze.


Und mit einem Klick auf den Flattr-Knopf (rechts am Seitenrand) kommt ebenfalls ein kleiner Betrag bei uns an.


Alle Infos findet Ihr auch rechts im Menü unter “Spenden”.


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Die ganze Wahrheit der Kohl-Korrespondentin
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Die ganze Wahrheit der Kohl-Korrespondentin

Immer dann, wenn Helmut Kohl bei einer Gedenkfeier auftaucht, ihm etwas zustößt oder er einfach mal wieder auf der Titelseite erscheinen soll, haut Jacqueline Müller in die Tasten. Sie ist die Kohl-Korrespondentin beim “neuen Blatt”.

Derzeit liegt Kohl in der Heidelberger Uni-Klinik, weil nach einer geplanten Hüftoperation eine ungeplante Darm-OP nötig war. Und so durfte Jacqueline Müller diese Woche mal wieder eine große Titelgeschichte schreiben.

In der Ankündigung auf dem Cover verspricht “Das neue Blatt” die ganz großen Konflikte: ein “Erschütterndes Drama in der Klinik”, den “verzweifelten Kampf der Ärzte”, einen “bitteren Familienkrieg”. Und vor allem: “Nur bei uns die ganze Wahrheit”.

Nur bei uns die ganze Wahrheit - Helmut Kohl - Erschütterndes Drama in der Klinik - Der verzweifelte Kampf der Ärzte - Der bittere Familienkrieg

Die “ganze Wahrheit” beinhaltet allerdings auffällig viele “soll”s: Ein weiterer Eingriff “soll gefolgt sein”, Kohl “soll längere Zeit ohne Bewusstsein gewesen sein”, er “‘soll seit Wochen im Dämmerzustand liegen’”, zitiert Müller einen anonymen Familienvertrauten. Trotz der vielen Unwägbarkeiten kommt die Leiterin des Showressorts zum glasklaren Urteil, dass dies Kohls “trauriges Ende” sei.

Sowieso geht Jacqueline Müller nicht gerade zimperlich mit der Familie Kohl um. Den Kanzler a. D. schrieb sie schon einmal um die Ecke, als sie auf der Titelseite verkündete, er sei “nach Depressionen, Schmerzen und Einsamkeit” nun “Endlich erlöst”.

Und bereits früher schnüffelte sie gemeinsam mit einer Kollegin Kohls Ehefrau hinterher: Die zwei “neue Blatt”-Mitarbeiterinnen fuhren nach Oberheuslingen und quetschten dort einstige Nachbarn, Mitschüler und Haushaltshilfen Maike Kohl-Richters aus. Herausgefunden haben sie damals nichts. Die Überschrift lautete trotzdem:

Exklusiv! Helmut Kohl - Die unheimliche Vergangenheit seiner Frau

So richtig unheimlich ist daran allerdings nur, dass “Das neue Blatt” aus Nichts immer wieder Tote und Intrigen strickt.


Dieser Text ist gestern auch im “Tagesspiegel” erschienen. Jeden zweiten Montag schreiben wir dort eine Kolumne über die Regenbogenpresse.


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Links vom topf (31)
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Links vom topf (31)

Der Branchendienst “turi2″ berichtet, dass die Bauer Media Group Einzelhändler dazu bringen will, die hauseigenen Regenbogenhefte in den Kioskregalen besser zu platzieren:

Wer dem Bauer-Verlag ein Foto des neu ausgerichteten Sortiments schickt, der kann 1.000 Euro gewinnen.

Kampagne: Bauer bezirzt Einzelhändler


In unserer Rubrik “Links vom topf” wollen wir Euch kurz und knapp interessante Links rund ums Thema “Regenbogenpresse” präsentieren.

Wenn Ihr also in den Weiten des Internets auf Interessantes zur Klatsch- und Regenbogenpresse stoßt, schickt uns gern den Link an linksvomtopf@topfvollgold.de.


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Mit Marshallplan aufs Cover
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Mit Marshallplan aufs Cover

Tony Marshall kann man nun nicht gerade als medialen Dauerbrenner bezeichnen. Während bei Helene Fischer ein Niesen bei einer Konzertprobe reicht und bei Michael Schumacher sogar die Information, dass es gar keine neue Information gibt, muss sich Schlagersänger Marshall schon was einfallen lassen, um aufs Cover irgendeines Knallblatts zu kommen.

Zum Beispiel ein “Schock-Geständnis”, dass er neben seinen drei ehelichen Kindern auch ein uneheliches hat. Oder dass er 13 Jahre lang glaubte, ein uneheliches Kind zu haben, bis sich rausstellte, dass es gar nicht von ihm ist. Oder beides. Und am besten für zwei verschiedene Hefte. Doch der Reihe nach.

Die “Neue Post” titelt in dieser Woche:

Tony Marshall - Er zig eine falsche Tochter groß

Marshall sei “der Stimmungsmacher der Nation”, aber: Es gab “einen Moment, da verging ihm das Lachen gehörig”. Und zwar, als sich seine uneheliche Tochter Isabel mit 13 Jahren verplapperte und dabei offenbarte, dass sie gar nicht Marshalls Kind sei. Einen Vaterschaftstest später stand fest: Eine seiner außerehelichen Affären “hat ihm ein Kind untergejubelt”. Der Kontakt zu Isabel brach ab.

Doch Tony Marshall sorgte dafür, dass sich die Lücke wieder schließt. “Ich habe ein uneheliches Kind”, erzählte er dem „neuen Blatt“ in einem Exklusiv-Interview und grinst fröhlich von der aktuellen Titelseite:

Exklusiv - Tony Marshall - "Ich habe ein uneheliches Kind" - Schock-Geständnis

Dieses Mal heißt es Dominik. Und Marshall verrät alles mögliche über ihn, wie alt er ist, wie groß, was er studiert. Man muss den Redaktionen eben schon was bieten, wenn man mal wieder ins Gespräch kommen will. Dazu gehört auch der Name der Mutter. Die heißt Isabel, genauso wie Marshalls 13-Jahre-lang-und-dann-doch-nicht-mehr-Tochter.

Spätestens wenn die Regenbogenblätter diesen Zufall entdecken, und der nächste große Artikel ansteht, geht der Marshallplan endgültig auf.


Dieser Text ist gestern auch im “Tagesspiegel” erschienen. Jeden zweiten Montag schreiben wir dort eine Kolumne über die Regenbogenpresse.


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Gesucht und nicht gefunden (13)
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Gesucht und nicht gefunden (13)

Immer wieder finden Leute den Weg zum topfvollgold, die ganz sicher nicht hier landen wollten. Kurz mal das Digital-Orakel Google befragt, zum Beispiel mit “wird michael schumacher wieder laufen können”. Und weil wir schon häufiger über die Regenbogenberichte über Michael Schumacher geschrieben haben, schlägt die Suchmaschine auch unsere Seite auf der Ergebnisliste vor.

So verirren sich hier reichlich Leute, die irgendwas gesucht und das bestimmt nicht bei uns gefunden haben. Jeden Montag präsentieren wir Euch an dieser Stelle — ohne Rücksicht auf Rechtschreibung und Grammatik — unsere zehn liebsten Suchanfragen aus der Vorwoche, bei denen wir den Suchenden so überhaupt nicht weiterhelfen konnten.

  • kreisrunder haarausfall
  • betrunkene sagen immer die wahrheit
  • 9 monate zusammen text
  • gib uns noch eine chance
  • keiner kennt mich wirklich
  • verzeih dummen menschen
  • raucht oliver geissen
  • raucht carmen geissen
  • raucht stefanie hertel
  • wo sind helene fischer und florian silbereisen momentan? etwa in mallorca?

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Links vom topf (30)
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Links vom topf (30)

In seinen aktuellen “Herzblatt-Geschichten” gibt Jörg Thomann, Redakteur der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”, zu, dass er die Mitarbeiter der Regenbogenblätter manchmal beneidet:

Nehmen wir “Das goldene Blatt”, das jüngst ein Foto in die Finger bekam, auf dem die Moderatorin Karen Webb eine gelbe Hose trägt. Und weil das an sich noch keine irre Story ist, hat die Redaktion Fotos anderer Menschen dazugestellt, die ebenfalls gelb gekleidet sind, und getextet: “Sie strahlen mit dem Frühling um die Wette. Passend zur heiteren Zeit des Jahres haben unsere Promis ihr Sortiment mit Gelbtönen aus dem Kleiderschrank geholt.” Im Nu ist eine Seite gefüllt — obwohl, wie eine Blitzrecherche ergab, Goldie Hawns Foto aus dem Dezember 2013 stammt, Ross Antonys aus dem Januar 2014 und so weiter, die Promis also Gelb auch unpassend zur unheiteren Zeit des Jahres tragen.

Herzblatt-Geschichten: Das tollste Lebewesen


In unserer Rubrik “Links vom topf” wollen wir Euch kurz und knapp interessante Links rund ums Thema “Regenbogenpresse” präsentieren.

Wenn Ihr also in den Weiten des Internets auf Interessantes zur Klatsch- und Regenbogenpresse stoßt, schickt uns gern den Link an linksvomtopf@topfvollgold.de.


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