An der Haarfarbe des Mannes …

An der Haarfarbe des Mannes …

Im Juli zog Heinz Georg Kramm, besser bekannt als Heino, gegen die WAZ Women Group vor Gericht. Es ging um “pikante Gerüchte”, die das Blatt “die aktuelle” verbreitet hatte.

Die “Süddeutsche Zeitung” war bei der Verhandlung dabei und fasste den “aktuelle”-Artikel später so zusammen:

Auf einer Doppelseite wird geschildert, wie Heino und ein weiblicher Dauer-Fan sich im Büro seines Cafés eingeschlossen hätten, während verzweifelte Kellner dort hinein wollten, um Wechselgeld zu holen. Später sei “grinsend” Heino rausgekommen, gefolgt von der Dame.

Sie ist die Mutter des 13-jährigen Johannes, der Heino bei einem Kirchenkonzert sogar schon auf dem Keyboard begleiten durfte. Ihm soll der Sänger auch die Erbanteile zugedacht haben, die er seinen eigenen Enkeln angeblich entzogen habe. Und besonders ins Auge stach den Aktuelle-Reportern: “Der kleine Johannes trägt zu seinen Heinoblonden Haaren Sonnenbrille. Pechschwarz. Ja, so wie Heino”.

Und so wurde — zumindest in der “aktuellen” — aus dem “kleinen Johannes” plötzlich der “kleine Heino”.

Dem großen Heino passte das alles hingegen überhaupt nicht, deshalb zog er vor Gericht — und erwirkte diese Gegendarstellung:Gegendarstellung - Sie schreiben in "die aktuelle" Nr. 24 vom 7. Juni 2013 auf der Seite 20 unter der Überschrift "Eine ganze Stadt tuschelt über diesen 'kleinen Heino'" in Bezug auf ein Büro eines von mir betriebenen Cafés: "Doch darin hatten sich Heino und Jutta eingeschlossen. Die Kellner warteten und warteten ... Dann kam Heino raus, grinste. Ihm folgte Jutta ..." Hierzu stelle ich fest: Ein solches Geschehen hat es zu keinem Zeitpunkt gegeben. Bad Münstereifel, den 10. Juni 2013 - Heinz Georg Kramm - Der Verlag ist gesetzlich zum Abdruck der Gegendarstellung verpflichtet.


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