Kommentare:

  1. Mehr Spiele, in denen es nicht nur um Gewalt geht wären durchaus gut (auch wenn ich diese mag). Das klingt allerdings so, als ob er erwartet, dass sie regelrecht die Welt verbessern.

  2. IMOH ist der Leserbrief schon schlimm. Er zeigt welche verzerrte Vorstellung der Leser vom Gameboy und dessen Spielen hat. Der Gameboy (und gerade Nintendo) ist eine Plattform auf der man noch die meisten Kinderfreundlichsten spiele findet. Irgendwie belanglos aber doch skurril…

  3. Ich denke es geht eher darum, Spiele zur Förderung der Intelligenz zu verlangen, in einer Zeitschrift, die mit ihren Lesern das Gegenteil macht. Naja und um die Sache mit den Aliens natürlich :D

  4. nifu: Ich glaube nicht, dass er meint, dass der Gameboy schuld an der Gewalt ist, sondern eher, dass die sich in der Zeit, seit es ihn gibt, entwickelt hat. Kleiner, aber feiner Unterschied.

  5. Das ist jetzt wohl der erste Beitrag den ich hier nicht verstehe…okay, das ist ein etwas naiver Leserbrief, aber welche grobe Verfehlung oder Besonderheit habt ihr jetzt darin gesehen, um ihn öffentlich zu machen und zur Diskussion zu stellen?

  6. @Max: In der Rubrik “Leserpoesie” zeigen wir ab und zu solche Briefe, weil das eine ganz gute (und oft die einzige) Möglichkeit ist, an den Gedanken der Regenbogenleser teilzuhaben. “Besonders” fanden wir hier einfach das (fast schon FJ-Wagnersche) Geschwurbel. Und “öffentlich gemacht” hat ihn zuerst “Die Aktuelle” – wir haben ihn nur aufgegriffen.

  7. Woa – was würde der Mann wohl sagen, wenn ich ihm erzählte, dass es exakt solche Spiele gibt? Erstes und bestes Beispiel das mir da einfällt ist “A New Beginning”; ist aber tatsächlich nur eins von vielen.
    Aber naja, es ist ja so viel einfacher, auf die offensichtlichen und bekannten Spiele wie z.B. GTA zu schauen (das von vielen ach-so-fürsorglichen-Eltern für ihre minderjährigen Kinder gekauft wird, kein Witz!) und immer in die gleiche Kerbe zu breschen wie die Mit-Fünfziger-”Medienpädagogen”, anstatt sich selbst ein Bild zu machen, gell…
    Und um etwas anderes in den Kommentaren aufzugreifen: Der Gameboy hat wohl die gewaltfreiesten Spieleauswahl überhaupt – eben weil er eine Konsole für Kinder ist.
    Entschuldigt meinen Ausbruch an dieser Stelle, aber es ist doch wahr.

  8. @Mats Schoenauer – “öffentlich gemacht” war auch falsch ausgedrückt, warum er hier erwähnenswert war, meinte ich eher, und das hatte ich diesmal nicht ganz durchblickt. Aber okay, ihr lest ja sowas ungleich öfter als ich und wenn es sich hierbei um ein gutes Beispiel handelt, akzeptiert.

  9. Diese schlimmen Spiele immer. Man stelle sich mal vor im Fernsehen würden Filme laufen, die Gewalt enthalten. Gruselig.

  10. Ich kann mich noch ganz genau erinnern, wie das war, als der Gameboy rauskam: da wurde einem vermittelt, wie böse dieses Gerät ist, was es mit den Kindern macht: sie spielen nicht mehr draußen und werden alle kleine militante Blagen. (ich glaube, die ersten Spiele waren Super Mario, Paperboy und natürlich Tetris). Ich wollte meinem Sohn keinen Gameboy kaufen – weil er halt die Kinder “kaputt” macht. Es war das reinste Horrorszenario. Hat er aber doch bekommen (gottseidank, denn ich habe auch immer gerne damit gespielt) – und er ist ein ganz normaler Mann geworden: weder militant noch Couch-Potatoe. Allerdings hat er Informatik studiert und wirft mir heute noch vor, dass ich ihm das Teil eigentlich ja gar nicht kaufen wollte.

    Ich denke, der Briefe-Schreiber hat ganz einfach diese Diskussionen im Kopf und irgendwie ein wenig die Entwicklung der letzten 25 Jahre verpeilt.

  11. Echt mal, diese bösen Gewaltspiele auf dem Game Boy – schön, dass es endlich mal einer anspricht, wie sehr diese die Jugend verderben: Italienische Klempner, die auf Schildkröten springen, wahllos durch die Gegend geworfene Bausteine, Gallier, die Windschweine und Römer verhauen, japanische Fantasiewesen, die sich gegenseitig abmurksen – wie kann es sein, dass all diese Spiele nie auf dem Index landeten?

Comments are closed.