“Neue Welt hat sich geirrt”

“Neue Welt hat sich geirrt”

Die Regenbogenredaktionen haben mal wieder Mist gebaut. Sie haben sich irgendeinen Quatsch über Prominente ausgedacht, ihn abgedruckt und auf die Leser losgelassen.

Dafür müssen sie jetzt geradestehen. Die “Neue Welt” muss zum Beispiel einräumen, dass da neulich irgendwie was schiefgelaufen ist. Zum Glück hat das Blatt nochmal alles “genau geprüft”:

Helene Fischer - Neue Welt hat sich geirrt - Kein Wunder, dass Helene Fischer das nicht lustig fand: In unserer Ausgabe Nummer 31 haben wir uns darüber gewundert, dass die Sängerin während eines Konzerts einen Fan auf den Mund küsste. Nun haben wir unsere Unterlagen noch einmal genau überprüft. Und müssen gestehen, dass wir uns leider geirrt haben: Sie hat den Fan tatsächlich lediglich kurz auf die Wange geküsst und nicht auf den Mund. Bitte entschuldigen Sie unseren Irrtum, liebe Helene Fischer

Dieser, ähm, “Irrtum” hat offenbar System im Verlag. Denn nicht nur die “Neue Welt” aus dem Hause WAZ hat das mit dem Kuss zwischen Helene Fischer und dem Fan durcheinandergebracht, sondern auch das WAZ-Heft “die zwei” — das allerdings nicht um eine Gegendarstellung umhinkam.

Noch ein bisschen armseliger als die Begründung der “Neue Welt” ist die der “Freizeit Spass”. Die Erklärung der Redaktion, warum sie einen Lügen-Artikel über Schlagersängerin Michelle veröffentlich hat: Den Mitarbeitern wurden falsche Fotos “zugespielt”.

Michelle - Keine Vorwürfe des Ex-Mieters

Die “Neue Welt” und die “Freizeit Spass” haben sich also dazu entschlossen, eine Richtigstellung in Artikelform zu veröffentlichen — sicher auch mit freundlichem Druck von Helene Fischers beziehungsweise Michelles Medienanwälten. Vermutlich wollten die Hefte damit beschwichtigen und Gegendarstellungen entgegenwirken.

Ach, “frau aktuell”, wäre das nicht auch was für dich gewesen?

Gegendarstellung von Thea Sihler-Jauch


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