Links vom topf (29)
0

Links vom topf (29)

Bei der Erziehung ihrer Kinder könnte Charlène und Albert von Monaco ein ziemlicher Orden Stein in den Weg gelegt worden sein, schreibt “FAS”-Redakteur Jörg Thomann in seinen neuen “Herzblatt-Geschichten”:

Keine Probleme, mal eine Partnerin zu finden, dürfte Monacos Thronfolger Jacques haben. Anlässlich seiner Taufe bekam er laut “Frau im Spiegel” soeben “das Großkreuz des Grimaldi-Ordens” verliehen, “die höchste Stufe des Verdienstordens”. Erscheint uns bei einem fünf Monate alten Knaben etwas früh und zudem nicht die beste Motivationshilfe zu sein: Wem jetzt schon die höchsten Verdienste bescheinigt wurden, der wird später kaum sein Zimmer aufräumen.

Herzblatt-Geschichten: Ein kleines Bauchi


In unserer Rubrik “Links vom topf” wollen wir Euch kurz und knapp interessante Links rund ums Thema “Regenbogenpresse” präsentieren.

Wenn Ihr also in den Weiten des Internets auf Interessantes zur Klatsch- und Regenbogenpresse stoßt, schickt uns gern den Link an linksvomtopf@topfvollgold.de.


facebooktwitteremail

Schlagzeilenbasteln (116)
14

Schlagzeilenbasteln (116)

Heute braucht es die ganze Regenbogen-Chuzpe: Welche verkaufsträchtige Überschrift könnte man über diese (Nicht-)Nachricht packen?

Alles bestens in Monaco: Charlène, “die als Eiskönigin verschriene Fürstin”, wirke nach der Geburt ihrer Zwillinge so gelassen und glücklich wie nie zuvor.

Fürstin Charlène - Ehe-Tragödie - Die alten Wunden brechen leider wieder auf

Denn Obwohl:

Die Ex-Schwimmerin hält ihr Glück in den Armen und strahlt ihren Ehemann an.

Um sie herum herrscht so viel Liebe, dass es fast ansteckt.

Endlich sind alle Ungläubigen verstummt.

Und die Geburt schweißte das Paar eng zusammen.

Das verstehe, wer will …


Mit Dank an Harald M. für den Hinweis!


facebooktwitteremail

Die Hurrarerei des “goldenen Blatts”
2

Die Hurrarerei des “goldenen Blatts”

Kurz vor Jahresschluss hat “Das goldene Blatt” es doch noch geschafft: Mit besonders wenig Einsatz und bemerkenswerter Ideenlosigkeit hat die Redaktion sich zum Hattrick geknallt! Drei aufeinanderfolgende “Hurra”-Schlagzeilen auf den Titelseiten der Ausgaben 46, 47 und 48 reichten, um den Null-Einfall-Grand-Prix der deutschen Regenbogenpresse zu gewinnen:

Mette-Marit & Haakon - Hurra! Das 4. Baby
Victoria & Madeleine - Hurra! Doppeltes Baby-Glück
Albert & Charlene - Hurra! Alles über ihr Zwillings-Glück

Nun hat die Hurrarerei des “goldenen Blatts” schon eine gewisse Tradition. Höchste Zeit, mal einen Blick auf die Entstehungsgeschichte einer Schlagzeilen-Legende zu werfen.

2009
“Das goldene Blatt” zündet einen ersten Testballon, die Geburtsstunde des späteren Schlagzeilenstars auf der Titelseite von Ausgabe 29: “HURRA! Endlich ein Söhnchen” für Máxima und Willem-Alexander der Niederlande. Das “Söhnchen” ist bis heute nicht geboren.

2010
Drei “Hurra”-Ausgaben, breit übers Jahr gestreut (Ausgaben 11, 35 und 53). Steffi Graf soll schwanger sein, ist sie aber nicht. Kate soll schwanger sein, ist sie aber noch nicht. Und Máxima soll noch immer mit einem “Söhnchen” schwanger sein. Ist sie aber … Ihr wisst schon.

2011
Die Testphase ist erfolgreich überstanden, “Das goldene Blatt” wird mutiger. Vor allem zum Ende des Jahres — Stichworte: Adventszeit, Teelichtstimmung — gibt’s die geballte Hurraigkeit. Insgesamt sechsmal jubelt die Redaktion auf dem Cover, im Schnitt auf jeder achten Ausgabe. Máxima ist übrigens nicht mehr schwanger.

2012
Ein Novum: Die Freude rückt näher zusammen. Zwischen den Ausgaben 36 und 38 sowie den Ausgaben 46 und 48 liegt jeweils nur ein Heft, auf dem nicht “Hurra” geschrien wird. Außerdem erwartet Kate in diesem Jahr gleich drei Kinder: einmal Zwillinge (Ausgabe 31) und fünf Wochen später einen Sohn.

2013
Der endgültige Durchbruch. Elfmal “Hurra” in einem Jahr. Ganz Adelseuropa ist schwanger: Victoria von Schweden, Prinz Harrys Freundin Cressida, Herzogin Kate, Mary von Dänemark gleich zweimal, genauso Letizia von Spanien. Dazu kommen noch die Schwestern Anita und Alexandra Hofmann, die — potztausend! — beide Zwillinge erwarten sollen. Bei so vielen Freudenbotschaften lässt es sich nicht vermeiden, dass auf mehreren Ausgaben, die direkt aufeinanderfolgen, gejubelt wird.

2014
Früher war alles besser? Von wegen! Auf 17 der bisher 48 Ausgaben aus diesem Jahr prangt ein dickes “Hurra”. Also ungefähr auf jeder dritten. Der Hattrick ist der krönende Abschluss. Und das Beste: Máxima ist angeblich wieder schwanger — zweimal sind es Zwillingen und einmal ist es ein “kleiner Prinz”.

Eine Collage aus 45 "Hurra"-Titelseiten des "goldenen Blatt", die die Redaktion von 2009 bis 2014 veröffentlich hat

(Draufklicken für eine größere Version)

Wir haben mal durchgezählt: 30 der 45 Geschichten haben sich in Nachhinein als falsch herausgestellt. Das ist trotz der ganzen “Hurras” ziemlich traurig.


facebooktwitteremail

Der Regenbogenröntgenblick
4

Der Regenbogenröntgenblick

In unserem wöchentlichen Gespräch mit detektor.fm ging es dieses Mal um die Gynäkologen der Funke Women Group:

Die "Frau aktuell" titelt: "Monaco jubelt - Fürstin Charlene - Hurra, zwei Jungen! Ihre Zwillinge sind gesund!" Das "Echo der Frau" titelt: "Fürstin Charlene - Süße Überraschung! Es werden zwei Mädchen"

Das Gespräch könnt Ihr hier nachhören …

detektor.fm: Eure heutige Geschichte ist quasi eine doppelte Geschichte: Es geht um Fürstin Charlène von Monaco. Und die eine Zeitrschrift titelt: “Hurra, zwei Jungen!”, sie soll also schwanger sein. Und die andere Zeitschrift, “Echo der Frau”: “Es werden zwei Mädchen”. Jetzt wissen wir ja schon, dass man diesen Zeitungen eh nicht glauben kann. Deswegen frage ich erstmal: Ist sie denn überhaupt schwanger?

Moritz: Ja, die Schwangerschaft steht fest. Und — es wurde lange gemutmaßt — es steht auch fest, dass es Zwillinge werden. Es kommen also tatsächlich zwei Kinder im Dezember zur Welt in Monaco. Junge oder Mädchen steht hingegen nicht fest. Es gibt da zumindest keine offizielle Aussage des Palastes. Und die Hefte wissen’s ja anscheinend auch nicht. Das “Echo der Frau” sagt, es werden zwei Mädchen. Die “Frau aktuell” titelt: “Hurra, zwei Jungen!” Am Ende kommen vielleicht ein Junge und ein Mädchen heraus, dann haben beide völlig Unrecht gehabt. Das wäre für uns besonders schön. Aber eines der Hefte wird in jedem Fall daneben liegen. Das ist für uns mal wieder ein ganz klares Beispiel, wie in diesen Verlagen gelogen wird, einfach auf These geschrieben wird. Wenn’s dann einen Zufallstreffer gibt, wird es groß bejubelt — also wenn beispielsweise zwei Mädchen geboren werden, wird das “Echo der Frau” sicherlich sagen: “Ha, wussten wir es doch! Wir haben so berichtet.”

Das wäre die nächste Frage: Wie kommen die denn auf diese Mutmaßungen? Ist das einfach ins Blaue hineingeschrieben? Oder haben die wirklich verlässliche Quellen?

Mats: Nee, die haben keine verlässlichen Quellen. Sie schreiben auch selbst, dass es nur Gerüchte seien: Beide Blätter schreiben, dass es Gerüchten zufolge Jungen beziehungsweise Mädchen werden. Die “Frau aktuell” hat aber noch ein anderes Indiz gefunden. Und zwar hat Fürst Albert, der Mann von Charlène, angeblich im Haus alle scharfen Kanten abgedeckt. Und das nehmen sie jetzt als Indiz dafür, dass es Jungen werden, weil Albert sich bestimmt noch an seine wilde Zeit als kleiner Junge erinnern kann, als er immer durchs Haus getollt ist. Das nimmt die “Frau aktuell” quasi als Beiweis dafür, dass es Jungen werden. Aber in Wirklichkeit steckt natürlich nur Spekulation und Raterei dahinter.

Moritz: Und obwohl beide Hefte lediglich von Gerüchten ausgehen, verkaufen sie es auf den Titelseiten als feststehende Tatsachen. Das ist ein wichtiger Punkt bei diesen beiden Geschichten: Es ist kein Fragezeichen dabei oder ein “wohl” oder ein “vielleicht”, sondern “Es werden zwei Mädchen” und “Hurra, zwei Jungen!”, mit Ausrufezeichen. Das sind also zwei ganz klare Tatsachenbehauptungen.

Also ziemlich abstrus. Interessant an dem Fall ist ja, dass die beiden Zeitschriften aus dem gleichen Verlag kommen, der Funke Women Group. Geht es da im Endeffekt also doch nur um Geldmacherei, dass man — wie Ihr eben gesagt habt — einfach rät und hofft, dass einer wenigstens Recht hat?

Mats: Das vermuten wir. Es ist ja schon ganz offensichtlich, dass es denen gar nicht daum geht, die Wahrheit zu berichten. Die wollen einfach nur mit einer exklusiven Schlagzeile locken, damit die Leute das Heft kaufen und nachschlagen, warum es sich denn um zwei Jungen oder zwei Mädchen handeln soll. Die WAZ Women Group, oder Funke, wie sie jetzt seit einiger Zeit heißt, hat auch Erfahrungen bei solchen Schlagzeilen. Vor ein paar Jahren, als Prinzessin Victoria ein Kind bekommen hat, da titelte die “Neue Welt”, die auch zum Verlag gehört: “Hurra, ein Junge!” Kurz danach wurde das Kind geboren — und es war ein Mädchen. Die haben also schon Erfahrung darin, Vorhersagen zu treffen, die dann doch nicht eintreten.

Ihr habt vorhin gesagt, das ist eine Tatsachenbehauptung, in einem Fall dann ja auch eine falsche. Beschäftigt sowas dann irgendwann mal den Presserat oder ist denen das vollkommen boogie, was diese Frauenzeitschriften machen?

Moritz: Der Presserat wird ja erst dann aktiv, wenn sich jemand beschwert. Von selbst ergreift der Presserat keine Initiative. So ist das grundsätzliche System bei denen. Das wäre jetzt für uns aber ein Fall, den man definitiv beim Presserat einreichen könnte. Wenn man beispielsweise wartet, bis die Geburt im Dezember dieses Jahres stattgefunden hat, dann könnte man sicherlich das Heft, das total ins Klo gegriffen hat, dahin schicken. Dann wird sich ja gezeigt haben, dass es sich um eine falsche Berichterstattung handelt. Da könnte es durchaus eine Maßnahme des Presserats geben.


Jeden Freitag unterhalten wir uns mit dem Internetradiosender detektor.fm über die Dämlichkeiten der deutschen Regenbogenpresse. Diese Gespräche gibt’s in der Woche drauf immer hier bei uns im Blog zum Nachhören und -lesen.

Und unter diesem RSS-Link gibt’s das Ganze als Podcast.


facebooktwitteremail

Lügen wie gedruckt
5

Lügen wie gedruckt

Inzwischen ist es selbst in den letzten Regenbogenredaktionen angekommen: Die monegassische Fürstin Charlène ist schwanger, womöglich sogar mit Zwillingen. Die Trennungsgeschichten von ihr und Ehemann Albert sollte man also besser erstmal eine Weile in der Schreibtischschublade lassen.

Und so ist die Zwillingsnachricht für die “Woche heute” auch nicht irgendeine Meldung, sondern

Das Hirra der Woche - Fürstin Charlene - Jaaa, Zwillinge! Wird jetzt alles gut?

Weltfrieden? Ende der Hungernot? Zumindest was Charlène angeht, blicken die Mitarbeiter des Blattes optimistisch in die Zukunft:

Verstummen jetzt die bösen Gerüchte über Intrigen und die vermeintlich unglückliche Ehe des Fürstenpaares? Bestimmt!

Woher diese Zuversicht kommt? Weil die “Woche heute” es selber in der Hand hat. Denn nur eine Ausgabe vor dem großen Hurra-Jubel schrieb sie noch von Problemen und “Psychoterror” und der Unwahrscheinlichkeit einer Nachwuchsmeldung aus Monaco:

Fürstin Charlene - Todesangst! Kann Albert sie noch schützen?

Um diesen Druck auszuhalten, hat sie ihren Bruder Gareth (32) gebeten, in ihre Nähe zu ziehen. Aber was kann der schon ausrichten, wenn sie im Palast gefangen ist. Und wie nur soll sie je schwanger werden, bei all diesem Psychoterror …

Zur Erinnerung: Als diese Textpassage erschien, war Charlènes Schwangerschaft bereits seit fünf Tagen bekannt.

Damit ist die “Woche heute” in bester Schnarchnasengesellschaft. Ausgabe 24 der “Schöne Woche” erschien ebenfalls am 4. Juni. Und auch hier klingt es ganz und gar nicht nach Kinderglück:

Baby-Albtraum - Fürstin Charlène - Jetzt packt ihr Bruder aus!

Erschwerend kommt hinzu: Auch rund drei Jahre nach der Hochzeit mit Albert (56) ist kein Nachwuchs in Sicht. So weit, so bekannt.

Und die “Prima Woche” ruft am gleichen Tag sogar eine “Eiszeit in Monaco” aus:

Charlène - Ehe-Drama - Fürst Albert macht ihr das Leben zur Hölle!

Einen Tag früher als “Woche heute”, “Schöne Woche” und “Prima Woche” erschien die Juli-Ausgabe der “Revue der Woche”. Da war die offizielle Bekanntmachung des monegassischen Palastes also immerhin schon vier Tage online. Und trotzdem hat die “Revue der Woche” erhebliche Zweifel, ob das irgendwann überhaupt noch was wird mit Charlène und dem Nachwuchs:

Albert von Monaco - Macht er SIE zur neuen Fürstin? Eifersuchtsdrama um Charlène

Ob Fürstin Charlène (36) jemals einen Thronfolger zur Welt bringt, ist fraglich.

Diese ganzen Blätter mit ihren Lügen und falschen Spekulationen über Fürstin Charlène könnten jetzt argumentieren, der Redaktionsschluss war schon längst erreicht und die Hefte bereits im Druck, als der Palast in Monaco die Nachwuchsbotschaft online stellte.

Mag sein. Doch ein früher Andruck rechtfertigt es erstens nicht, falsche Behauptungen in die Welt zu setzen; und zweitens zeigen ihre Regenbogenkollegen der “Neue Post”, dass es durchaus möglich war, rechtzeitig auf die Schwangerschaft Charlènes zu reagieren. Am 4. Juni — also am selben Tag wie “Woche heute”, “Schöne Woche” und “Prima Woche” sowie einen Tag nach “Revue der Woche” — brachten sie diese Geschichte:

Das Baby-Wunder! Fürstin Charlene - Endlich schwanger!

Das grenzt tatsächlich an ein “Wunder”.


facebooktwitteremail

Oh Baby Baby Balla Balla
6

Oh Baby Baby Balla Balla

Der größte Feind der Regenbogenpresse ist die Realität.

Wenn zum Beispiel der monegassische Hof am Freitag bekannt gibt, dass Fürstin Charlène schwanger ist, und “Die Aktuelle” — schon seit einigen Tagen im Druck — am Samstag das hier titelt:

Drei Jahre nach der Traum-Hochzeit! Albert & Charlene - Das war's! Unfassbar! Ihr Bruder packt aus

Der zweiseitige Artikel der “Aktuellen” ist an Peinlichkeiten und Lügen nicht zu überbieten. Das Blatt behauptet mit einer erstaunlichen Treffsicherheit genau das, was in Wirklichkeit nicht stimmt. Schon der Vorspann enttarnt die irrsinnige Raterei der Redaktion:

Albert & Charlene - Nein, es gibt keine Baby-Nachricht zu verkünden. Im Gegenteil: Von dieser Ehe ist so gut wie nichts mehr übrig - und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann Monaco sich diese bittere Wahrheit eingesteht

Und auch im Text stellt das Blatt seine Realitätsferne eindrucksvoll unter Beweis:

Nun steht wohl endgültig fest: Von dieser Ehe ist so gut wie nichts mehr übrig. Von einer Baby-Nachricht ganz zu schweigen!

“Die Aktuelle” gibt in dieser Geschichte in weiten Teilen komprimiert das wieder, was der “Stern” vor einer Woche in seiner platten Monaco-Titelstory zusammengetragen hat. Der “Stern” hatte unter anderem mit Charlènes Bruder Gareth Wittstock über Verrat und Bespitzelungen am monegassischen Hof gesprochen. Und “Die Aktuelle” käut treudoof wieder:

In so einer Atmosphäre kriegt keine Frau ein Kind! Beim Thema Thronfolger konnte Gareth ohnehin nur die Augen verdrehen!

Darum legen die Scheidungsanwälte der “Aktuellen” in ihrem großen Archiv auch schonmal “Die geheime Schluss-Akte der Fürsten-Ehe” an:

Das war’s dann wohl. Drei Jahre nach der Traumhochzeit ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann Monaco sich die Wahrheit eingesteht.

Und auf dem Feld der Wahrheit sind “Die Aktuelle”-Mitarbeiter nun wirklich ausgewiesene Experten.


facebooktwitteremail

Alle Jubelwochen

Alle Jubelwochen

Konfetti raus! Es gibt was zu feiern:

Albert & Charlene - Hurra! Diese Nachricht verzaubert alle

Denn in Monaco erlebte man “innerhalb nur weniger Moante zwei Geburten, eine Taufe und eine Traumhochzeit” — klar, dass dieses “Feuerwerk der Freude” einfach alle verzaubert.

Alle? Ja, alle!

Die Fußgänger flanieren mit zufriedenem Lächeln durch die Altstadt. Im Hafen scherzen die Bootsbesitzer. Und selbst vor dem Palast herrscht überall nur gute Laune.

Am stärksten verstrahlt verzaubert sind allerdings die Mitarbeiter des “goldenen Blatts”. Endlich, endlich, endlich konnten sie mal wieder ihre Lieblingsschlagzeile aufs Cover klatschen:

Hurra!


facebooktwitteremail

Schlagzeilenbasteln (19)

Schlagzeilenbasteln (19)

Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten bei der “Freizeit Spass” und müssen noch knallige Überschriften für die Titelseite basteln.

Bereit? Dann mal los!

Neulich klebte “ein kleines, rundes, fleischfarbenes Pflaster auf Alberts linker Stirnseite.” Die Antwort der Presse-Chefin des monegassischen Hofes auf die Nachfrage, wie Alberts Zustand ausschaue: “‘Der Fürst hatte nichts Ernstes, da kann ich Sie beruhigen!’”

Fürst ALbert - Krebs-Verdacht? Der Palast nimmt zu seinem Gesundheitszustand Stellung


In der Silvesternacht 2006 krachte die heutige Dschungelkönigin Melanie Müller mit ihrem Auto gegen einen Baum. Drei Tage musste sie im Krankenhaus bleiben — dann konnte sie mit Schürfwunden, Prellungen, einer Gehirnerschütterung und einem verdrehten Daumen wieder nach Hause.

Melanie Müller - Unfall-Drama - Es grenzt an ein Wunder, dass sie überlebt hat


Petra, die dank Inka Bauses Fernsehshow “Bauer sucht Frau” mit Bauer Gerold zusammenkam, wurde nun von ihm verlassen. Für die gemeinsame Tochter Stella will Petra jetzt beim Familiengericht Rosenheim auf mehr Unterhalt klagen.

Inka Bause - Beschämende Unterhalts-Klage - Warum sie jetzt für diese Frau die letzte Hoffnung ist


Und so sieht der ganze Schund zusammengebastelt aus:

Gesamtes Cover der "Freizeit Spass" Nr. 8/2014


facebooktwitteremail

Schlagzeilenbasteln (17)

Schlagzeilenbasteln (17)

Wir suchen eine Überschrift für folgende Nachricht:

Charlène von Monaco verließ die dreitägige Hochzeitsfeier des Sohnes der Schwester ihres Mannes Albert bereits am zweiten Tag, um in Monaco offizielle Termine wahrnehmen zu können.

Fürst Albert von Monaco - Neues Ehe-Drama! Was wird jetzt aus Charlène?

Charlène - Hochzeits-Schock - Sie hat die Familie verlassen

Ehe-Aus? Charlene und Albert - Sie gehen schon wieder getrennte Wege!


facebooktwitteremail

The Sixth Nonsense

The Sixth Nonsense

Die Regenbogenhefte können jetzt auch Gedanken lesen. Und abbilden:
Christian Wulff - "Ich liebe meine Frau immer noch" - Trotz allem: Der Ex-Bundespräsident scheint auf ein Liebes-Comeback mit seiner Bettina zu hoffen. Mit Aussicht? [Auf dem Foto schaut Christain Wulff nach oben. In einer Denkblase sieht man ein Foto der Wulffs von früher.]

Besonders toll auch dieses Cover der “Freizeit Vergnügen”:
Endlich! Fürstin Charlène - Baby-Grüße aus Monaco - Hurra, es wird eine kleine Gracia [Auf dem Foto lehnt sich Charlène an die Schulter von Albert. In einer Denkblase sieht man ein kleines Baby ["Symbolfoto"]].
Zum Hintergrund dieser Geschichte: Es gibt ein Foto, auf dem sich Charlène und Albert von Monaco küssen. Soll ja durchaus vorkommen bei verheirateten Paaren, trotzdem ist die “Freizeit Vergnügen” ganz von den Socken:

Ja, ja, ja, es freut uns sooo, das Fürstenpaar eng zusammen zu sehen. [...] Endlich hat die Leidenschaft wieder ihren Platz in Monaco eingenommen. Und endlich hören wir, dass diese neue Verliebtheit wohl nicht ohne Folgen geblieben ist.

“Gehört” hat die “Freizeit Vergnügen” das von den “Spatzen” auf den “Dächern” Monacos. Aber weil das ja jeder sagen kann, haben die Ermittler aus dem Alles Gute Verlag noch einige zwei Indizien zusammengetragen.

Indiz 1: Charlène ist nicht nur viel schmusiger mit ihrem Mann als noch vor Kurzem, sie ist auch etwas runder geworden.

Indiz 2: Mit Zigarette oder einem Glas Champagner haben wir die Fürstin schon lange nicht mehr gesehen.

Wir drücken es mal so aus:


Foto: Alex Proimos


facebooktwitteremail