Post an den Presserat (2)
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Post an den Presserat (2)

Gerade haben wir mal wieder eine Mail an den Presserat rausgejagt. Und zwar mit diesen Beschwerden hier …


Verona Pooth - Kindes-Entführung - Das sagt die Kriminologin

1)

In dem Artikel schreibt die Zeitschrift “Die Zwei” über die potentielle Möglichkeit, dass Verona Pooths Kinder entführt werden könnten. Konkrete Hinweise nennt die Redaktion nicht. Für die Zeitschrift ist eine Entführung allein deshalb möglich, weil Verona Pooth ihr Privatleben immer wieder im Fernsehen zur Schau stellt und ihre Kinder öffentlich zeigt.

Nach eigener Aussage mache Verona Pooth dies ganz bewusst, damit “jegliches Risiko, die Kinder zu entführen”, entfalle. Für “Die Zwei” ist diese Einstellung Grund zur Sorge:

Denn in vielen traurigen Fällen wurden Täter oft erst auf Kinder aufmerksam, nachdem sie öffentlich gezeigt wurden.

Seinen Artikel kündigt das Blatt auf der Titelseite mit der Überschrift “Kindes-Entführung” an.

2)

Die Überschrift und die Unterzeile (“Das sagt die Kriminologin”) auf der Titelseite erwecken den Eindruck, es hätte tatsächlich eine Entführung der Pooth-Kinder gegeben. Dabei gibt es nicht einmal konkrete Hinweise, wie beispielsweise Drohbriefe, die eine solche Vermutung begründen würden — jedenfalls werden im Artikel keine erwähnt. Die dramatische Schlagzeile (im Heftinnern sogar noch mit einem Ausrufezeichen versehen) soll vermutlich Käufer locken.

Im Text wird Verona Pooth vorgeworfen, durch die regelmäßigen Auftritte in der Öffentlichkeit mit ihren Kindern mögliche Täter geradezu zu einer “Kindes-Entführung” zu motivieren. “Die Zwei” warnt vor einem derartigen Verhalten. Durch ihre eigene Veröffentlichung führt die Redaktion diese Warnung alledings ad absurdum: Der Artikel über Verona Pooth und ihre Kinder (die auf Fotos gezeigt werden) könnte nach “Die Zwei”-Logik Menschen erst auf die Idee einer Entführung bringen.

3)

Unseres Erachtens verstößt dieser Artikel gegen die Ziffern 1 und 2 des Pressekodex.

Auf der Titelseite schreibt “Die Zwei” von einer “Kindes-Entführung”. Im Text finden sich allerdings keine Anhaltspunkte, die einen solchen Schluss logisch erscheinen lassen. Mögliche Kunden könnten das Heft nur deswegen kaufen, um mehr über einen tatsächlichen Entführungsfall zu erfahren. Diesen gibt es aber nicht. Die Veröffentlichung entspricht daher nicht einer wahrhaftigen Unterrichtung der Öffentlichkeit, wie es Ziffer 1 fordert.

Die Überschrift zum Artikel im Heft ist dieselbe wie auf der Titelseite, nur dass sie zusätzlich noch mit einem Ausrufezeichen versehen ist. Es scheint also, als würde es sich bei der “Kindes-Entführung” um vollendete Tatsachen handeln. Außerdem zeigt das Foto auf der Titelseite (auch noch einmal größer im Heft abgedruckt) eine sorgenvolle Verona Pooth und verstärkt damit den Eindruck, dass Familie Pooth Opfer einer “Kindes-Entführung” ist. Foto und Überschriften entstellen den Sinn des Artikels. Daher verstößt diese Veröffentlichung gegen Ziffer 2.


Stefanie Hertel & ihr Lanny - Scheidungs-Tragödie - Warum ihr Glück jetzt in den Händen eines Richters liegt

1)

In ihrem Artikel schreibt die “Freizeit Revue” über Volksmusikerin Stefanie Hertel und deren österreichischen Lebensgefährten Leopold “Lanny Isis” Lanner.

Die beiden leben seit Längerem in einer Beziehung, haben allerdings noch nicht heiraten können, weil, so die “Freizeit Revue”, Lanners Scheidung von seiner ersten Ehefrau noch nicht rechtskräftig ist. Die Redaktion verspricht der Leserschaft, besondere Kenntnisse zum vorliegenden Fall zu besitzen: “FREIZEIT REVUE kennt die Hintergründe” …

Eine Hochzeit muss warten. Weil der Österreicher noch verheiratet ist. Wie FREIZEIT REVUE aus seinem Kärntner Umfeld erfuhr, ist die Scheidung von seiner Ehefrau noch nicht rechtskräftig.

2)

Die “Freizeit Revue” hatte mit ihrer Berichterstattung eindeutig Unrecht. Denn drei Tage vor der Veröffentlichung des Artikels haben Stefanie Hertel und Leopold Lanner geheiratet. Die Scheidung Lanners war also offenbar doch schon rechtskräftig — entgegen des vollmundigen Versprechens kannte die “Freizeit Revue” die Hintergründe doch nicht.

Von einer “Scheidungs-Tragödie”, wie die “Freizeit Revue” plakativ auf dem Cover titelt, kann also nicht die Rede sein.

3)

Unseres Erachtens verstößt die “Freizeit Revue” mit ihrer Veröffentlichung gegen die Ziffern 1, 2 und 8 des Pressekodex.

An mehreren Stellen im Artikel schreibt die “Freizeit Revue”, die Scheidung von Leopold Lanner sei “noch nicht durch”, “noch nicht rechtskräftig”, und Lanner sei “noch verheiratet”. Daraus konstruiert die Redaktion die dramatisch-anmutende “Scheidungs-Tragödie” auf der Titelseite. Doch keiner der Punkte entspricht der Wahrheit — das beweist die Hochzeit zwischen Hertel und Lanner. Damit verstößt die “Freizeit Revue” gegen Ziffer 1 des Pressekodex, weil in diesem Fall keine “wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit” stattfindet.

Großspurig kündigt die “Freizeit Revue” an, “Hintergründe” zum Scheidungsverfahren zwischen Leopold Lanner und seiner früheren Ehefrau zu kennen. Das Blatt erwecket den Eindruck, im “Kärntner Umfeld” von Lanner recherchiert zu haben. Die Ergebnisse dieser angeblichen Recherche entsprechen nicht der Wahrheit. Dennoch gibt die “Freizeit Revue” sie wieder. Ziffer 2 der Pressekodex verlangt: “Zur Veröffentlichung bestimmte Informationen in Wort, Bild und Grafik sind mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und wahrheitsgetreu wiederzugeben.” Dies missachtet die Redaktion und verstößt damit gegen Zwiffer 2 des Pressekodex.

Durch die nicht-wahrheitsgemäße Veröffentlichung (“Scheidungs-Tragödie”) missachtet die “Freizeit Revue” die informationelle Selbstbestimmung von Stefanie Hertel und Leopold Lanner und verstößt somit gegen Ziffer 8 des Pressekodex.


Königin Maxima - Schock-Diagnose! Angst vorm Rollstuhl! Hilft nur noch eine riskante OP? Und was wird jetzt aus den Kindern?

1)

Die “Prima Woche” berichtet in ihrem Artikel über die angeblichen X-Beine von Königin Máxima der Niederlande und schreibt über Schmerzen, unter denen sie leide. Die Königin habe “Angst vorm Rollstuhl”, behauptet das Blatt — sowohl im Artikel als auch in der Überschrift auf dem Cover.

Einzig, so die Redaktion im Text, eine Operation kann sie von ihren Schmerzen befreien. Máxima hat sich bisher allerdings nicht wegen angeblicher X-Beine operieren lassen. Dazu kommentiert die “Prima Woche”:

Aber wie Menschen so sind: Meist nimmt man lieber das bekannte Unglück in Kauf als das unbekannte Glück, das nur durch eine Operation herbeizuführen wäre …

2)

Um ihren Artikel dramatischer wirken zu lassen, erfindet die “Prima Woche” die Schmerzen von Königin Máxima. Jedenfalls liefert das Heft keine Beweise für diese Behauptung.

Ebenfalls ohne erkennbaren Anlass behauptet die Redaktion, die Königin habe “Angst vorm Rollstuhl!” In Kombination mit der Dachzeile (“Schock-Diagnose!”) und der optischen Aufmachung (besorgte Gesichter bei Máxima und ihrem Ehemann Willem-Alexander; im Hintergrund ein Krankenwagen mit Blaulicht) auf der Titelseite gibt die Überschrift Grund zur Annahme, der “Prima Woche” ginge es einzig und allein um die Sensation, die Käufer locken soll.

Unter der Schlagzeile stellt die “Prima Woche” noch die Frage: “Und was wird jetzt aus den Kindern?” Eine Antwort liefert das Blatt nicht, es thematisiert diese Frage nicht einmal ansatzweise im Artikel. Es scheint, als sollte die Frage nach den Kindern ebenfalls nur als Kaufanreiz dienen.

Dazu kommt, dass gegen Ende des Artikels eine Operation als einziger Ausweg unkritisch erwähnt und damit stark angepriesen wird. Dadurch könnten Leserinnen und Leser, die tatsächlich wegen derartiger Probleme unter Schmerzen leiden, dazu angehalten werden, einen solchen schwerwiegenden Eingriff vornehmen zu lassen.

3)

Unseres Erachtens verstößt die “Prima Woche” mit diesem Artikel gegen die Ziffern 1, 2, 8 und 14 des Pressekodex.

Die “Prima Woche” schreibt über “heftige Qualen”, die Máxima angeblich “quälen” sollen. Ein Beleg dafür, dass Königin Máxima tatsächlich ihrer X-Beine wegen Schmerzen leidet, wird nicht geliefert. Man muss also davon ausgehen: Es gibt gar keine Schmerzen, über die berichtet werden müsste. Es gibt keine Notwendigkeit für eine Operation und damit auch keine “Angst vorm Rollstuhl”. Eine wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit findet hier nicht statt. Daher verstößt der Artikel gegen Ziffer 1 des Pressekodex.

Die Dachzeile auf der Titelseite (“Schock-Diagnose!”) wirkt, als stünde fest, dass Máxima unter einer ernsthaften Krankheit leidet. Die Blaulicht-Aufmachung und die dramatische Schlagzeile verstärken dieses Bild. Die abgedruckten Fotos neben dem Artikel im Heftinnern zeigen unter anderem Máximas Schwiegermutter Beatrix, die sich — laut Unterzeile der “Prima Woche” — “Sorgen um ihre Schwiegertochter” macht. Dazu gibt es ein Foto, das Máxima auf Krücken zeigt und von der Redaktion mit “Schon 2001 war sie auf Krücken angewiesen” untertitelt wurde. Überschrift, Dachzeile und die Aufmachung des Artikels entstellen dessen Sinn. Daher verstößt diese Veröffentlichung gegen Ziffer 2.

Die “Prima Woche” liefert keinen Beweis für ihre These, dass Máxima unter Schmerzen leidet und “Angst vorm Rollstuhl” hat. Und selbst wenn es so sein sollte, dass sie wegen ihrer angeblichen X-Beine Schmerzen hat — der Pressekodex stellt in Richtlinie 8.6 klar: Physische Erkrankungen sind Privatsache. Dagegen verstößt der Artikel.

Bei Leserinnen und Lesern, die tatsächlich wegen ihrer X-Beine Schmerzen leiden, erweckt der Artikel der “Prima Woche” die große Hoffnung, dass eine Operation, wie sie im Artikel unreflektiert angepriesen wird, auch ihnen helfen könnte. Das verstößt gegen Ziffer 14 des Pressekodex.


Wir wollen uns wieder häufiger über die Regenbogenpresse beschweren — nicht nur hier im topfvollgold, sondern so richtig offiziell.

In Deutschland ist dafür der Presserat die oberste Anlaufstelle. Deswegen schicken wir wieder regelmäßig Beschwerden über einzelne Regenbogenartikel dorthin.


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Bitter Sweet Kakophonie
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Bitter Sweet Kakophonie

Quizfrage: Wie könnte man auf einer Titelseite die Schlagzeile “Herzogin Kate — Bittere Tränen um Klein-George” am besten bebildern?

Die Kreativen von “Die Zwei” haben sich für diese kluge Lösung entschieden:

Herzogin Kate - Bittere Tränen um Klein-George

Das kommt raus, wenn das Foto-Archiv nicht das nötige Material für die Fantasiegebilde der Redaktion hergibt. Denn “Klein-George” ist — entgegen der Andeutungen von “Die Zwei” — natürlich nichts zugestoßen. Und “Bittere Tränen” um den britischen Thronfolger gibt’s auch nicht. Also auch keine entsprechenden Fotos.

Dennoch denkt sich das Blatt aus, Kate habe “Große Sorgen um Söhnchen George”. Das harte Zupacken des Kindermädchens soll schuld sein:

Fest im Griff: Maria Teresa Turrion Borrallo hilft George bei seinen ersten Schritten. Geht dabei allerdings recht energisch vor …

Und …

Später nimmt sie ihn hoch. Versucht, zärtlich zu sein — doch schaut dabei grimmig. Wie grob sie an dem kleinen Kerl herumzerrt — Bilder, die seiner Mama in der Seele weh tun müssen …

Um all diese scharfsinnigen Beobachtungen ein wenig zu unterfüttern, haben die Mitarbeiter von “Die Zwei” noch einen sechs Monate alten Artikel der britischen “Daily Mail” über Borrallo durch den Google-Translator gejagt und daraus feinsäuberlich abgeschrieben. So kamen sie auch an diese Aussage:

Antonio Robledo, Friseur der Familie [des Kindermädchens], erklärt: “Sie hat noch nie eine Beziehung mit einem Mann gehabt.”

Eine entscheidende Stelle im Zitat des Friseurs lässt “Die Zwei” dann aber lieber unter den Tisch fallen. Denn er sagt auch: “‘Vor allem ist sie ein guter Mensch.’”


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Schlagzeilenbasteln (98)
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Schlagzeilenbasteln (98)

Welche Schlagzeile könnte man aus folgender Nachricht basteln?

Die Tante der spanischen Königin Letizia ist der Meinung, dass man die Monarchie in Spanien besser abschaffen sollte.

Königin Letizia - Drama zur Krönung - Die eigene Familie rammt ihr ein Messer in den Rücken

(“Die Zwei”)


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Schlagzeilenbasteln (95)
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Schlagzeilenbasteln (95)

Welche Geschichte könnte hinter dieser Schlagzeile stecken?

Boris & Lilly Becker - Das ist das Ende! Der Hasst hat ihre Ehe zerstört

Lilly Becker kommt aus den Niederlanden, Boris Becker aus Deutschland. Allein schon das birgt in Zeiten der Fußball-Weltmeisterschaft reichlich Konfliktpotenzial. Und wenn Lilly dann auch noch derart Infames bei Twitter postet, kann der Haussegen ja nur schief hängen:

Dear God, You have recently taken my favorite singer Michael Jackson, my favorite actor Patrick Swayze and my favorite actress Farrah Fawcett. I only want to let you know that my favorite football team is Germany. Thank you!

Lillys Tweet dürfte der Sargnagel für die Becker-Ehe gewesen sein, findet “Die Zwei”. Schließlich “beleidigt und demütigt sie [damit] alle Deutschen”:

Auch Boris (46) dürfte das Lachen im Hals stecken geblieben sein. Immerhin ist der Ex-Wimbledon-Held ein Aushängeschild des deutschen Sports und verdient sein Geld überwiegend hier.

Die Rechnung für so wenig Fingerspitzengefühl bekam Lilly Becker übrigens sofort:

Im Netz erntete sie für den geschmacklosen Spruch einen Shitstorm.

Und was für einen! Stattliche fünf Kommentare vom Kaliber “Nasty, Nasty”, “na na na LIEB SEIN! ;)” und “well that’s not very nice”.


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Die Kidnepper

Die Kidnepper

Wenn Sie irgendwann mal bei Facebook oder Twitter schreiben: “Ha, endlich gegen Gelbfieber geimpft. Der Urlaub kann kommen” — was würde die Regenbogenpresse da wohl draus machen? Vermutlich etwas in Richtung: “Virusalarm! Bedroht von einer Tropenkrankheit!”

Und wenn Verona Pooth sagt:

“Ich zeige meine Kinder in regelmäßigen Abständen in der Öffentlichkeit, damit entfällt jegliches Risiko die Kinder zu entführen, und die Paparazzi-Fotos sind dadurch auch nur noch halb so viel wert.”

Welche Überschrift wird dann “Die Zwei” auf ihr Cover packen (natürlich ohne die Unkenntlichmachung — die kommt von uns)?

Verona Pooth - Kindes-Entführung - Das sagt die Kriminologin

Nun lässt sich über Verona Pooths These trefflich streiten. Deswegen schickt “Die Zwei” auch eine Fachfrau ins Rennen. Eine, die sich richtig auskennt. Sie ist nämlich “Expertin im TV (‘Explosiv’)”. Nun ja. Und die “hält die öffentliche Zurschaustellung von Kindern für eher gefährlich.”

Das findet die Redaktion eher auch. Und wundert sich:

Macht [Verona Pooth] sich denn keine Sorgen, dass ihre Kinder entführt werden könnten? [...] Denn in vielen traurigen Fällen wurden Täter oft erst auf die Kinder aufmerksam, nachdem sie öffentlich gezeigt wurden.

Na, liebe Mitarbeiter von “Die Zwei”, dann sollte man all diejenigen, die die Kinder großflächig öffentlich zeigen, doch am besten als potenzielle Mittäter sehen, oder?

Foto von Verona Pooth und ihren beiden Kindern. Bildunterschrift: Kein Versteckspiel: Verona mit Rocco und Diego beim Stadtbummel(Unkenntlichmachung erneut von uns.)

Immerhin musstet Ihr für den Paparazzi-Mist nicht allzu viel hinlatzen. Denn der ist dank Verona Pooths Öffentlichkeitsarbeit ja nur noch die Hälfte wert.


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Schlagzeilenbasteln (17)

Schlagzeilenbasteln (17)

Wir suchen eine Überschrift für folgende Nachricht:

Charlène von Monaco verließ die dreitägige Hochzeitsfeier des Sohnes der Schwester ihres Mannes Albert bereits am zweiten Tag, um in Monaco offizielle Termine wahrnehmen zu können.

Fürst Albert von Monaco - Neues Ehe-Drama! Was wird jetzt aus Charlène?

Charlène - Hochzeits-Schock - Sie hat die Familie verlassen

Ehe-Aus? Charlene und Albert - Sie gehen schon wieder getrennte Wege!


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Die Mär der Ringe
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Die Mär der Ringe

Au Backe, was habt ihr denn da wieder für ein Drama ausgegraben, alte Ehebrecher von “Die 2″?Günther Jauch - Der Ehering ist schon mal runterUnd wo ist das Ganze passiert?

In "Die 2" ist's passiertAlso das klingt mal nach exklusivem Stoff! Dann hat Günther Jauch doch sicher auch gleich die Scheidungspapiere in der Redaktion unterschrieben, oder? Mensch, was für eine heiße Story!

Nun ja, ganz so kommt es dann doch nicht. Denn es geht nicht um “Die 2″, sondern um “Die 2″ …

Was für ein Einstand! Mit ihrer neuen RTL-Sendung “Die 2 — Gottschalk & Jauch gegen ALLE” holten die beiden Show-Giganten am vergangenen Montag 6,9 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm.

Und die Sache mit dem Ehering? Auch nur eine halsbrecherische Verdrehung halsbrecherischer Ereignisse:Halsbrecherischer Stunt: Günther Jauch hängt an einer Hubschrauberkufe - Der Ehering sitzt so fest, dass Günther Jauch ihn nur mit Mühe abkriegt

Als er sich an eine Hubschrauberkufe hängen sollte, bekam er den Ehering erst nicht ab, so fest saß der. Oft läuft er offenbar nicht ohne rum!

Na, da haben eure Leser und wir ja mal richtig Glück gehabt, dass ihr diesen irren Moment für alle Ewigkeit festgehalten habt.


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Schlagzeilenbasteln (2)

Schlagzeilenbasteln (2)

Haben Sie das Zeug zum Regenbogenredakteur? Probieren Sie’s aus! Wir sagen Ihnen, um welche Nachricht es geht, und Sie denken sich eine schöne Schlagzeile dazu aus. Ob Sie so gut sind wie die Profis, erfahren Sie wie immer mit einem Klick auf den jeweiligen Zeitschriftentitel.

Und los!

Nachricht #1:
Peer Steinbrück ist Kanzlerkandidat.

Ehe in Gefahr! - Peer Steinbrück - Warum ist er so rücksichtslos?

(Zur Erklärung, falls Sie mit der Logik der Regenbogenpresse noch nicht so vertraut sind: Sollte Steinbrück Kanzler werden, würde er zusammen mit seiner Frau ins Kanzleramt nach Berlin ziehen. Dann wird Gertrud Steinbrück “nicht mal eben zum Markt gehen können, um Gemüse zu kaufen. Sie muss neuen Anschluss finden, von vorn anfangen.” Deshalb müssen “Peer und Gertrud Steinbrück aufpassen, dass ihre Ehe nicht in Gefahr gerät. Das wäre es nicht wert.”


Nachricht #2:
Gad Elmaleh (Komiker) und seine Freundin Charlotte Casiraghi (schwanger) verbringen ein paar erholsame Ferientage auf Capri. Im September und Oktober hat Gad ein paar Bühnenauftritte in den USA.

Schatten über der Schwangerschaft - Jetzt braucht sie ihre Mutter Caroline - Charlotte Casiraghi - Der Vater ihres Babys lässt sie im Stich!


Nachricht #3:
In einem Interview “scherzte Franjo [Pooth] auf die Frage, wie es ihm denn beruflich mittlerweile so gehe, augenzwinkernd: ‘Ich bin eigentlich die ganze Woche über zu Hause, passe auf die Kinder auf, mache den Abwasch, und dann gegen 15 Uhr bügle ich noch ‘ne Runde.’”

Verona Pooth - Ihr Mann ist nur noch die Putzhilfe


Nachricht #4:
Stefan Mross hält sich mit Einblicken in sein Privatleben heute “bedeckter” als früher. Er gibt nicht mehr diese “unzähligen Interviews” mit “allen Details über das Liebes- und Familienglück”. Und auch Andrea Kiewel macht “zwar keinen hel [sic!] daraus, dass sie glücklich mit einem Mann ist. Aber sie pflegt einen eher normalen Umgang mit den Medien.”

Stefan Mross - Andrea Kiewel - Ihre Partner teilen das gleiche Schicksal - Versteck-Spiel aus Liebe ...
(Interessante Erkenntnis am Rande: Ein “normaler Umgang mit den Medien” ist gleichbedeutend mit einem “Versteckspiel”.)


Nachricht #5:
Helene Fischer bringt ein neues Album heraus. Glücklicherweise hat sie in der Ankündigung auf ihrer Internetseite ein kleine Besonderheit eingebaut. Dort steht:

Liebe Fans,
ich habe es ja während meiner Sommer-Events schon angedeutet. Jetzt ist es offiziell, dass mein neues Studioalbum am 4. Oktober erscheint! Und das “Baby” hat auch schon einen Namen: FARBENSPIEL!

Eine Steilvorlage! Jetzt müssen sie nur noch verwandeln.

Helene Fischer - Endlich! Die frohe Botschaft - Sie konnte es nicht länger für sich behalten

Baby-Geflüster! - Jetzt lüften sie alle Geheimnisse - Helene Fischer - Es hat schon einen Namen - Henning Baum - Er bleibt treu(Das “Baby” von Henning Baum ist übrigens seine Serie “Der letzte Bulle”.)


Nachricht #6:
Jenny Elvers ist gemeinsam mit ihrem Partner auf Kreta. Es gibt ein paar Fotos, auf denen die beiden sich küssen und am Strand spazieren gehen.

Jenny Elvers (41) - Frisch verliebt auf Kreta - Seine Küsse schmecken besser als Alkohol


Nachricht #7:
Jörg Pilawa wechselt vom ZDF zur ARD.

Jörg Pilawa - Endlich frei - Die ganze Wahrheit über sein neues Leben


Nachricht #8:
Fürstin Charlène war zu Gast bei einer Sportveranstaltung. Dabei wurde auch dieses Foto von ihr aufgenommen:Ausriss: "die zwei", Nr. 32/2013

Wilde Charlène - An was denkt sie hier bloß? [Daneben ein Foto von Meg Ryan aus "Harry und Sally". Die Pose ist einigermaßen ähnlich.] - Meg Ryan mit ihrem Kino-Orgasmus in "Harry und Sally"


Nachricht #9:
Hezogin Kate wohnt mit ihrem Baby in den ersten Wochen im Haus ihrer Eltern. Die Queen will aber (zumindest laut den Experten der “Viel Spaß”), dass “der zukünftige Thronfolger unter ihrer strengen Aufsicht aufwächst”.

Herzogin Kate - Traurige Enthüllung - Verzweifelt kämpft sie um ihr Baby-Glück


Nachricht #10:
Es gibt ein Familienfoto der niederländischen Königsfamilie:[Ein Familienfoto. Vorne stehen die drei Kinder, dahinter Maxima und Willem-Alexander. Maxima hat ihre Hände auf die Schultern einer ihrer Töchter gelegt.]

Trauriger Foto-Beweis - Königin maxima - Liebt sie eine Tochter mehr als die anderen?


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Knutsch-Fehlalarm

Knutsch-Fehlalarm

Schon wieder muss ein Regenbogenheft eine Gegendarstellung abdrucken. Diesmal ist es das WAZ-Blatt “die zwei”:Gegendarstellung - Sie schreiben in der Zeitschrift "die 2" Nr. 29 vom 13. Juli 2013 auf Seite 3 unter der Überschrift "Knutsch-Alarm mit einem anderen" in Bezug auf meine Person und einer Begebenheit bei einem von mir veranstalteten Konzert: "Tatsächlich beugte sie sich langsam herunter, legte ihm ihre rechte Hand sanft auf die Wange und gab ihm einen Schmatzer. Nicht flüchtig auf die Wange, wie es bei Fans fast schon üblich ist, sondern scheinbar auf den Mund!" Hierzu stelle ich fest: "Ich habe dem Fan keinen Kuss auf den Mund, sondern auf die Wange gegeben." Frankfurt a.:, den 19. Juli 2013. Helene Fischer - Helene Fischer hat Recht. Die Redaktion - [Bildunterschrift:] Weggedreht - Die Redaktion hat lange recherchoert und fand im Internet ein Video, auf dem man sieht: Helene drehte den Kopf schamhaft zur Seite - und küsste den Fan nur auf die Wange. Anhand der Fotos war das leider nicht zu erkennen

Die Redaktion hat also “lange recherchiert.” Donnerwetter! Und zwar so lange, dass sie dabei noch auf ein weiteres Helene-Fischer-Video gestoßen ist. Darin rutscht der Sängerin beim Tanzen kurz das Kleid hoch. Zack! Nächster Skandal.

Für den “Höschenblitzer”-Artikel hat die Redaktion auch sofort einen passenden Platz im Heft gefunden:

Ausriss: "die zwei", Nr. 33/2013


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Das Drama vor der Geburt

Das Drama vor der Geburt

Kate ist schwanger, in wenigen Wochen steht die Geburt ihres Kindes an.

Bei der Regenbogenpresse haben schon jetzt die Frühwehen eingesetzt. Die Redaktionen verfallen langsam dem Schwangerschaftswahn.

Die “Neue Freizeit” bringt es selbst auf den Punkt:

Es ist noch nicht auf der Welt und längst ein Superstar. Keinem anderen Baby auf unserem Erdball wird derzeit so entgegengefiebert, wie dem von Kate (31) und William (30). Im Juli soll es soweit sein.

Diese Ergüsse kommen zustande, wenn in den Regenbogenredaktionen zwei Monate vorher die Fruchtblase platzt:

(Klicken Sie für eine vergrößerte Version.)kate

Ganz ruhig und tief durchatmen, alte Regenbogen-Hyperventilierer. Bald ist wieder Hechelkurs.


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