Günther Jauch hat nichts gestanden
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Günther Jauch hat nichts gestanden

Hinter den Mitarbeitern, die bei “Das Neue” fürs Gestalten der Titelseite verantwortlich sind, muss eine gähnend langweilige Arbeitswoche liegen. Ihren Job haben nämlich fast zur Hälfte Günther Jauch und dessen Anwaltskanzlei übernommen:

Cover von "Das Neue" mit dieser Gegendarstellung: "Gegendarstellung – Auf der Titelseite von "das neue" vom 11. April 2015 heißt es über mich: "Günther Jauch Schock-Geständnis steckt seine Ehe in der Krise?" Hierzu stelle ich fest: Ich habe im Zusammenhang mit meiner Ehe nichts gestanden. Potsdam, den 15. April 2015 Günther Jauch Her Jauch hat recht. Der Verlag."
(Klicken für größere Version.)

Das Oberlandesgericht Karlsruhe hatte vor gut zwei Wochen entschieden, dass Günther Jauch “Anspruch auf die Veröffentlichung einer Gegendarstellung auf der Titelseite einer Wochenzeitschrift” habe. Diesem Urteil ist “Das Neue” nun nachgekommen.

Einen ganz besonderen Service, der sich vermutlich stark an der vergleichsweise alten Zielgruppe von “Das Neue” orientiert, bieten übrigens die Redakteure, die fürs Inhaltsverzeichnis zuständig sind. Für all jene Leser, die Jauchs Gegendarstellung auf dem Cover trotz Riesengröße und pinkem Hintergrund übersehen haben sollten, weisen sie noch einmal gesondert darauf hin:

Diese Woche in "Das Neue": Gegendarstellung Günther Jauch auf Seite 1


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Links vom topf (32)
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Links vom topf (32)

Günther Jauch hat vom Oberlandesgericht Karlsruhe eine Gegendarstellung auf der Titelseite einer Wochenzeitschrift zugesprochen bekommen, berichtet “Datev”:

Die beklagte Wochenzeitschrift veröffentlichte am 11.04.2015 auf dem Titelblatt neben einem Bild des Moderators und seiner Ehefrau die Schlagzeile “Günther Jauch Schock-Geständnis — Steckt seine Ehe in der Krise?”. Nach Auffassung des Senats enthält diese Schlagzeile die Tatsachenbehauptung Günther Jauch habe im Hinblick auf seine Ehe etwas gestanden. Dementsprechend habe der klagende Fernsehmoderator Anspruch auf die verlangte Gegendarstellung “Ich habe im Zusammenhang mit meiner Ehe nichts gestanden”.

Günther Jauch obsiegt erneut mit Gegendarstellungsanspruch auf Titelseite


In unserer Rubrik “Links vom topf” wollen wir Euch kurz und knapp interessante Links rund ums Thema “Regenbogenpresse” präsentieren.

Wenn Ihr also in den Weiten des Internets auf Interessantes zur Klatsch- und Regenbogenpresse stoßt, schickt uns gern den Link an linksvomtopf@topfvollgold.de.


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Der Nachbar hat nichts gesagt
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Der Nachbar hat nichts gesagt

Mit einem dicken, violetten Kasten muss das Redaktionsteam der “Viel Spaß” momentan zugeben, es nicht so ganz genau genommen zu haben mit der Wahrheit:

Richtigstellung - Auf der Titelseite von "Viel Spaß" Nr. 18 vom 27. April 2011 schreiben wir über Herrn Günther Jauch: "Günther Jauch Liebes-Krise? Unfassbar, was ein Nachbar jetzt verrät" - Hierzu stellen wir richtig: Der Nachbar hat sich im Zusammenhang mit Herrn Günther Jauch zum Thema "Liebes-Krise" nicht geäußert. Die Redaktion

(Draufklicken für eine größere Version)

… was natürlich nicht bedeutet, dass sie mit dem Mist über Günther Jauch einfach mal aufhören:

Titelseite der "Viel Spaß" Nummer 10/2015 mit der Richtigstellung über Günther Jauch und einer neuen Titelstory über Jauch

Die neue “Sensationelle Enthüllung” der “Viel Spaß” ist übrigens — gemessen am Informationsgehalt — eine Zusammenfassung von Jauchs Wikipedia-Eintrag.


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Post an den Presserat
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Post an den Presserat

Wir wollen uns wieder häufiger über die Regenbogenpresse beschweren — also nicht nur hier im topfvollgold, sondern so richtig offiziell.

In Deutschland ist dafür der Presserat die oberste Anlaufstelle. Deswegen schicken wir ab sofort wieder regelmäßig Beschwerden über einzelne Regenbogenartikel dorthin. Das hat vor etwas mehr als anderthalb Jahren schon einmal ganz gut geklappt.

Unsere Beschwerden, die Reaktionen der Verlage und die Entscheidungen des Presserats dokumentieren wir in unserer neuen Rubrik “Post an den Presserat”. Die ersten drei Beschwerden unseres neuen Anlaufs sind heute rausgegangen:

Der Screenshot zeigt die Sendebestätigung eine E-Mail an den Presserat.

(Draufklicken für eine größere Version)

Und hier könnt Ihr nachlesen, was uns an den Artikeln nicht gepasst hat …


Stefan Mross - Plötzlicher Kindstod! Der Moderator und seine Frau finden keinen Schlaf mehr

1)

Im Artikel schreibt die “Freizeit im Blick” über die allgemeine, theoretische Gefahr eines plötzlichen Säuglingstodes und illustriert diese am Beispiel von Stefan Mross’ wenige Monate alter Tochter:

Seine zweite Tochter Paula-Elise ist 52 Zentimeter groß und 3800 Gramm schwer – und sieht so zerbrechlich aus. Und in gewisser Weise ist sie das auch! Denn vor allem in den ersten Wochen ist so ein kleines Wesen in großer Gefahr. [...] Denn nach wie vor zählt der Plötzliche Säuglingstod zu den häufigsten Todesarten bei Kindern unter zwei Jahren.

Auf der Titelseite kündigt die Redaktion diesen Artikel mit “Stefan Mross — Plötzlicher Kindstod! Der Moderator und seine Frau finden keinen Schlaf mehr” an.

2)

Stefan Mross und seine Tochter haben — abgesehen von der theoretischen Möglichkeit eines plötzlichen Säuglingstodes — rein gar nichts mit dem Thema zu tun. Der Musiker hat sich nicht öffentlich zu diesem Thema geäußert, seine Tochter scheint nicht begründet stärker gefährdet zu sein als andere Säuglinge. Im Gegenteil — die “Freizeit im Blick” schreibt selbst:

Er [Stefan Mross] tut alles, um alle Gefahren und Risiken einzudämmen. Das bedeutet ‘Rückenlage’ zum Schlafen, ‘Rauchfrei’ und ‘Richtig gebettet’. [...] Stefan Mross tut alles, um seine Tochter zu schützen.

Es dürfte Mross’ kleiner Tochter also prächtig gehen. Dennoch erweckt die Redaktion durch Schlag- und Unterzeile auf der Titelseite unserer Meinung nach den Eindruck, als sei Stefan Mross’ Tochter gestorben. Es wirkt, als wolle sie mit der aufsehenerregende Überschrift lediglich mögliche Käufer locken.

Dazu scheint es so, als habe sich die “Freizeit im Blick” die Details zur Art und Weise, wie Mross’ Tochter gebettet ist, schlicht ausgedacht — jedenfalls liefert die Redaktion keine Zitate oder Beweise, die ihre Aussagen bestätigen.

3)

Unseres Erachtens verstößt der Artikel der “Freizeit im Blick” gegen die Ziffern 1, 2 und 8 des Pressekodex.

Die anscheinend erfundenen Details zu den Schlafumständen von Stefan Mross’ Tochter sowie die Überschrift sind keine “wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit”. Diese zählt laut Ziffer 1 des Pressekodex allerdings zu den “oberste[n] Gebote[n] der Presse.” Die Überschrift zielt stattdessen nur darauf ab, die potenzielle Leserschaft zum Kauf zu bewegen, und nimmt eine falsche Information dabei billigend in Kauf.

Außerdem verfälscht die Titelzeile die tatsächlich vorliegenden Informationen. Dabei fordert die Sorgfaltspflicht in Ziffer 2 des Kodex, dass diese Informationen “durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden”.

Dazu missachtet die “Freizeit im Blick” durch den in der Schlagzeile auf dem Cover angedeuteten Kindstod “das Privatleben des Menschen und seine informationelle Selbstbestimmung.” Diese zu achten schreibt hingegen Ziffer 8 des Kodex vor. In diesem Fall sind sowohl Stefan Mross als auch seine Tochter und seine Frau betroffen.


Fürstin Charlène - Unfruchtbar! Sie zerbricht daran, keine Kinder bekommen zu können

1)

Auf ihrer Titelseite schreibt die “Freizeit Spezial”, die monegassische Fürstin Charlène sei “Unfruchtbar!” und: “Sie zerbricht daran, keine Kinder bekommen zu können”. Im dazugehörigen Artikel geht es hingegen nur um angebliche Gerüchte aus dem Palast-Umfeld, “dass die Fürstin sich mit dem Gedanken trägt, ihren Kinderwunsch endgültig zu begraben.” Eine Freundin Charlènes soll dem Blatt gesagt haben:

“Sie glaubt, dass diese Erwartungshaltung eine negative Auswirkung auf ihre Fruchtbarkeit hat. Der Druck blockiert ihren Körper, davon ist sie überzeugt. Sie hält es für eine Art Trotz-Reaktion ihres Körpers.”

Allein darauf basiert die “Unfruchtbar!”-Schlagzeile.

2)

Die Tatsachenbehauptung (“Unfruchtbar! Sie zerbricht daran, keine Kinder bekommen zu können”) spiegelt nicht den Inhalt des Artikels wider, in dem lediglich Mutmaßungen geäußert werden. Das Heft schreibt sogar selbst, dass Charlène durchaus noch damit rechne, Kinder zu bekommen:

Wie sehr sich auch Charlène ein Baby wünscht, wurde erst im Interview mit dem schwedischen Magazin “Svensk Damtidning” deutlich. “Ich glaube nicht, dass es noch lange dauern wird, bis wir ein Kind bekommen”, sagte die 36-Jährige damals.

Im Nachhinein stellten sich Schlag- und Unterzeile als unwahr heraus, schließlich verkündete der monegassische Hof am 30. Mai 2014 die Schwangerschaft Charlènes, am 10. Dezember 2014 brachte sie Zwillinge zur Welt. Vermutlich haben die Mitarbeiter der “Freizeit Spezial” die aggressive Titelaufmachung bewusst zur Käuferwerbung eingesetzt.

3)

Unseres Erachtens verstößt der Artikel der “Freizeit Spezial” gegen die Ziffern 1, 2, 8 und 9 des Pressekodex.

Schlag- und Unterzeile können weder als “wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit” noch als “Wahrung der Menschenwürde” gelten. Damit verstoßen sie gegen Ziffer 1 des Kodex: Die Aussagen, Charlène sei unfruchtbar und zerbreche daran, entsprechen erstens nicht der Wahrheit und greifen zweitens — völlig unabhängig vom Wahrheitsgehalt — auf heftige Weise die Intimsphäre der Fürstin an.

Ziffer 2 des Kodex sagt, dass Informationen “durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden” dürfen. Doch genau das macht die “Freizeit Spezial” durch ihre Wahl von Überschrift und Unterzeile auf dem Cover.

In Ziffer 8 ruft der Kodex die Presse dazu auf, “das Privatleben des Menschen und seine informationelle Selbstbestimmung” zu achten. Dem kommt die “Freizeit Spezial” nicht nach. Eine Unfruchtbarkeit fällt wohl in den Bereich der “Erkrankungen”, die Richtlinie 8.6 thematisiert. Da höchstwahrscheinlich keine Zustimmung Charlènes vorlag, dass die “Freizeit Spezial” fälschlicherweise über ihre Unfruchtbarkeit berichten darf, verstößt die Überschrift der Redaktion gegen diese Richtlinie.

Da das Thema Fruchtbarkeit Teil der Intimsphäre ist, eignet sich die sensationslüsterne und inhaltlich falsche Überschrift der “Freizeit Spezial” für eine Verletzung der Ehre der Fürstin. Laut Ziffer 9 des Kodex widerspricht es “journalistischer Ethik, mit unangemessenen Darstellungen in Wort und Bild Menschen in ihrer Ehre zu verletzen.” Damit verstößt die Redaktion auch gegen diese Kodex-Ziffer.


Günther Jauch - Entführungs-Drama - Alle Hintergründe der unglaublichen Geschichte

1)

Der “Woche heute”-Artikel greift einen satirischen (und fiktiven!) Roman auf, in dem der Protagonist den Moderator Günther Jauch entführen will.

Da reift in Paul ein furchtbarer Plan: Er wird Günther Jauch entführen, um so über das Lösegeld an die entgangene Million zu kommen! Mit seinem Mitbewohner Herrn Müller und dessen Freundin Katja setzt er diesen Plan tatsächlich um. Günther Jauch wird betäubt und entführt!

… erzählt die “Woche heute” die Roman-Handlung nach.

2)

Die Redaktion erweckt auf der Titelseite den Eindruck, als gebe es ein echtes “Entführungs-Drama” um Günther Jauch. Gut möglich, dass sie mit der knallig-skandalösen Schlagzeile einzig den Verkauf des Heftes ankurbeln will. Ein klarer Hinweis, dass es sich bei der Entführung Jauchs um eine ausgedachte Geschichte handelt, fehlt auf dem Cover komplett. Die “Woche heute” spricht zwar von einer “unglaublichen Geschichte”; dass damit aber “unglaublich” im Sinne von “erfunden” gemeint ist, kann der Leser nicht erkennen. Das erfährt er erst im Innenteil — im vierten Absatz des Artikels.

3)

Unseres Erachtens verstößt der Artikel der “Woche heute” gegen die Ziffern 1, 2 und 8 des Pressekodex.

Die Überschrift auf der Titelseite und zahlreiche Absätze im Artikel entsprechen nicht einer “wahrhaftige[n] Unterrichtung der Öffentlichkeit”, wie es der Kodex in Ziffer 1 fordert. Stattdessen wird die Leserschaft getäuscht, damit sie am Kioskregal zugreift.

Laut Ziffer 2 darf der Sinn von Informationen “durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden.” Durch das suggerierte “Entführungs-Drama” in der Cover-Schlagzeile passiert aber genau das.

Die auf der Titelseite thematisierte, aber nie stattgefundene Entführung greift die “informationelle Selbstbestimmung” Günther Jauchs an. Diese soll die Presse laut Ziffer 8 allerdings achten und nicht torpedieren.

4)

Christian Ritter, der Autor der fiktiven Jauch-Entführung, hat sich mit einem offenen Brief an die “Woche heute” zu Wort gemeldet und gefragt:

Wie viele Gedanken haben Sie sich denn genau darüber gemacht, dass jemand Ihre Titelzeile falsch verstehen könnte?

Außerdem musste die “Woche heute” eine Gegendarstellung von Günther Jauch abdrucken, in der er klarstellt: “Es gibt im Zusammenhang mit meiner Person tatsächlich keinen Entführungsfall.” Da die Redaktion diese erste Gegendarstellung nicht so groß aufs Cover gesetzt hat, wie vom Gericht festgelegt, musste sie sie einige Monate später ein zweites Mal drucken.


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topf is loading …
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topf is loading …

topf is loading ...

Der Winterschlaf hier im Blog ist bald vorbei. Und fürs neue Jahr planen wir ein paar Veränderungen. Dafür sammeln wir gerade unsere Kräfte — daher ist der topfvollgold momentan noch im Ladezustand.

Für die Wartezeit haben wir Euch eine Ladung Schlagzeilenbasteln zusammengestellt. Die Spielregeln sind wie immer: Wir nennen Euch eine kurze Nachricht, und Ihr bastelt daraus eine schöne Regenbogenschlagzeile. Wie die Profis es gemacht haben, erfahrt Ihr mit einem Klick auf “Schlagzeile?”. Und los geht’s!


In England hat eine Gruppe von Frauen für einen Halbnackt-Kalender posiert, um Spenden für die “East Anglian Air Ambulance” zu sammeln, für die Prinz William als Hubschrauberpilot fliegt.

Schwangere Herzogin Kate - Strippen für den guten Zweck - Wie soll William ihr das nur erklären?

(“Woche der Frau”)


Thea Jauch, die Frau von Günther Jauch, hat auf dem Weingut der beiden alles fest im Griff.

Tiefe Einblicke in das Eheleben als Winzerpaar - Günther Jauch - Ohne seine Frau wäre er verloren

(“Woche der Frau”)


Neulich in Los Angeles: Der Fahrer eines SUV verliert auf der nassen Fahrbahn die Kontrolle, der Wagen rutscht gegen den Bordstein, zwei Reifen platzen. Auch im Auto: Schauspielerin Angelina Jolie.

Angelina Jolie - Anschlag auf die Schauspielerin?

(“Das Neue”)

“Das Neue” verschwörungstheoriesiert: “Hat sie sich mit ihren politischen Plänen schon die ersten Feinde gemacht?”


Zur letzten “Wetten, dass ..?”-Sendung hat Markus Lanz unter anderem auch Helene Fischer eingeladen. Til Schweiger hat für die Sängerin eine Rolle im “Tatort” klargemacht. Und Ex-Big-Brother-Bewohner Jürgen Milski hat einen Song mit dem Namen “Oh Helene” rausgebracht.

Arme Helene - So schamlos wird sie von Männern ausgenutzt!


Die Sängerin Cher musste krankheitsbedingt ihre Tour absagen. Bei Twitter schrieb sie: “‘Ich habe so fest versucht, stark genug zu sein, aber mein Wille konnte meinen Körper dieses Mal nicht zwingen.’”

Ihre Fans weinen um sie - Cher - Ihr trauriger Abschied

(“Neue Welt”)

Der Artikel der “Neuen Welt” liest sich wie ein Nachruf auf Cher. Kostprobe: Der erwähnte Tweet “waren ihre letzten Worte, die sie schrieb.” Und: “Der einzige Trost, der ihren Fans in dieser traurigen Zeit noch bleibt, sind die schönen Erinnerungen an eine der erfolgreichsten und besten Sängerinnen der Welt. Sowohl Cher als auch ihre Musik bleiben unvergessen.” Cher twittert indes fröhlich weiter.


Dieter Bohlen war bei einem Konzert von Andrea Berg. Hat ihm wohl ganz gut gefallen: “‘Ich war so begeistert, dass ich gleich in eine Polizeikontrolle gefahren bin — und der Führerschein war weg für vier Wochen’, gibt Dieter zu.”

Andrea Berg - Außer Kontrolle - Was hat sie bloß mit Dieter Bohlen angestellt?

(“Woche der Frau”)


Und jetzt mal andersherum. Welche Nachricht steckt wohl hinter dieser Schlagzeile?

Helene Fischer - In den Fängen des Nacktmodells - Unfassbar, wie Melanie Müller sie schamlos benutzt

Na, na, na, Melanie Müller! Einfach so in der Buchhandlung ein Foto von der eigenen Biographie machen, die neben der von Helene Fischer liegt, und sich dann auch noch bei Facebook drüber freuen (“‘Haha, Helene und ich zusammen im Buchladen’”)? Oder in einem Musikvideo in einem DFB-Trikot auftauchen — so wie Fischer auf der Fan-Meile in Berlin? “Unfassbar” vom “Nacktmodell” Müller, findet die “Woche der Frau”. Denn: “um ihre eigene, zweifelhafte Karriere voranzubringen, hat sie sich ausgerechnet Deutschlands Shooting-Star Nr. 1 ausgesucht: Helene Fischer (30)! Die Arme!” Der gutgemeinte Redaktionstipp: “Schuster, bleib bei deinen Leisten”.


Als die schwangere Herzogin Kate neulich eine soziale Einrichtung in New York City besuchte, wartete vor dem Gebäude zur Sicherheit auch ein Rettungswagen.

Herzogin Kate - Verliert sie ihr Kind? - Der Notarzt weicht nicht von ihrer Seite

(“Woche der Frau”)


Ein Kumpel von Markus Lanz hat in einem Interview erzählt, er und Lanz (der kürzlich Vater geworden ist) hätten einen Nordpol-Trip mit Schlittenhunden geplant.

Markus Lanz - Verlässt er etwa ganz schnell seine kleine Familie? - Unglaublich, was sein guter Freund mit ihm vorhat

(“Woche der Frau”)


Vor zwei Jahren hat Andrea Berg in einem Interview gesagt, sie habe schon ganz früh gelernt, “dass wir alle endlich sind und dass wir uns beeilen müssen, all das zu tun, was wir wirklich tun wollen.”

Andrea Berg - Sie weiß nicht, wie viel Zeit ihr noch bleibt - Stürzt sie sich deshalb von einem Abenteuer ins nächste?

(“Woche der Frau”)


Günther Jauch - Schock-Video aufgetaucht! Wusste seine Frau davon?

In dem Video spricht Jauch mit einem Weinexperten über sein Weingut. “Und so, wie der Moderator da vor der Kamera sitzt, hat man ihn wirklich noch nie gesehen”, stellt die “Schöne Woche” empört fest. Denn Jauch ist — unrasiert! Mit Drei-Tage-Bart sitzt er am Tisch, “eine Haarsträhne fällt ihm keck in die Stirn. Und das, obwohl er gefilmt wird! [...] Sind ihm seine Zuschauer plötzlich egal?”


Angeblich hat Heidi Klum (die zurzeit mit dem Kunsthändler Vito Schnabel zusammen ist) eine Privatlehrerin engagiert, die ihr Nachhilfe in Kunstgeschichte geben soll.

Heidi Klum - Ist sie zu dumm für Vito?

(“Neue Post”)


Prinzessin Mette-Marit von Norwegen und ihr Mann Haakon sind glücklich miteinander.

Mette-Marit - Die Liebe hat gesiegt ... doch wer weiß, wie lange

(“Das Neue”)


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Steife These
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Steife These

In unserem wöchentlichen Gespräch mit detektor.fm ging es dieses Mal um folgendes Titelthema:

Unmoralisches Angebot - Günther Jauch - Der Viagra-Skandal

Das Gespräch könnt Ihr hier nachhören …

detektor.fm: Es gibt wieder einen Riesenskandal — und das über den Saubermann Günther Jauch. Wie konnte das denn passieren?

Moritz: “Das Neue” hat diesen “Skandal” ausgegraben. Und den dann auch nicht gerade dezent auf der Titelseite präsentiert, also wirklich über die gesamte Breite und fast die gesamte Höhe des Covers. Dazu hat die Redaktion noch das Skandal-Wort “Viagra” gedruckt, es geht also um den großen “Viagra-Skandal”, ein “unmoralisches Angebot” soll auch noch eine Rolle spielen. Hintergrund der Geschichte: Günther Jauch hatte seinen Auftritt in der RTL-Sendung “Die 2 — Gottschlak und Jauch gegen alle”. Barbara Schöneberger moderiert das Ganze. Und die hat die beiden, also Jauch und Gottschalk, gefragt, ob sie denn schon einmal irgendwie mit Viagra zu tun gehabt hätten, also im Sinne von Recherche, höhö. Günther Jauch antwortete, dass man ja im Grunde dreimal täglich dieses Zeug in Spam-Mails angeboten bekommt. Da kippt “Das Neue” natürlich aus den Latschen: “Jeden Tag dreimal so eine zwielichtige Offerte? Wie kann es zu so einem Skandal kommen?” Die können also gar nicht glauben, dass Günther Jauch, wie jeder andere Mensch in Deutschland und auf der Welt, Spam bekommt. Die Redaktion erklärt dann noch kurz: “‘Viagra’ ist ein Potenzmittel, und um solche E-Mails zu erhalten, muss sich der Computer-Nutzer doch auf einschlägigen Seiten herumtreiben?” Die Mitarbeiter stellen also selbst diese alles entscheidende Frage und lassen sie von anonymen “Computer-Experten” direkt im Anschluss verneinen. Die sagen nämlich: Nee, muss man gar nicht, die Spam-Versender kommen auch anders an E-Mail-Adressen. Günther Jauch muss nicht unbedingt auf Porno-Seiten unterwegs gewesen sein.

Aber, ich fand, das war schonmal eine große investigative Rechercheleistung: Sie haben einen “Computer-Experten” befragt. Oder war das doch nur der Praktikant?

So etwas in der Art vermute ich auch. Denn ein Name wird nicht genannt, obwohl die Regenbogenhefte das normalerweise sehr gerne tun. Wenn sie zum Beispiel wirklich mal bei einem Chirurgen anrufen, weil der die Augenfältchen von Charlène von Monaco beurteilen soll, oder bei einem Rechtsexperten, wenn es um die Scheidung zwischen Christine Neubauer und ihrem Ex-Mann geht, werden ständig die Namen genannt und gerne auch noch Fotos dazu abgedruckt. Dieser “Computer-Experte” wird namentlich hingegen nicht genannt, es gibt auch kein Foto von ihm. Und was vor allem auffällig ist: Von dem “unmoralischen Angebot” spricht einzig dieser Computer-Experte. Das klingt also sehr danach, dass “Das Neue” sich einen Experten samt Zitat zusammenstrickt hat, um überhaupt die große Schlagzeile mit dem “unmoralischen Angebot” hinzubekommen, die sicher Neugier beim Leser wecken soll.

Zurück zu Günther Jauch: Der ist nämlich nicht aus dem Schneider. Wir haben zwar nachgewiesen, dass er sich gar nicht auf einschlägigen Seiten rumtreiben muss, aber die Follow-up-Frage lautet: Schützt er also sein E-Mail-Account nicht? Ist ja noch viel schlimmer …

Genau, einen Freispruch gibt es für den “Saubermann” Jauch nicht. Denn “Das Neue” findet: Wer viel Spam bekommt, der geht zu unvorsichtig mit seiner E-Mail-Adresse und seinen Daten um. Da braten sie Günther Jauch auch noch eins über: Das Heft rekapituliert noch einmal, was er so alles an privaten Daten über sich in der Sendung preisgegeben hat, in der es auch um die Viagra-Geschichte ging. Da hat er zum Beispiel gesagt, dass er nicht stricken kann, bastlerisch überhaupt nicht begabt ist und mal vor einem Münchner Café mit einer 750er Honda umgekippt ist, was wahnsinnig peinlich war. Das hat alles natürlich null mit dem “Viagra-Skandal” zu tun, aber die Mitarbeiter von “Das Neue” nutzen Günther Jauchs Aussagen ganz gerne, um ihm noch einmal zu zeigen: Mensch, Jauch, pass mal auf, was Du alles über Dich preisgibst, sonst kommt ganz schnell die nächste Spam-Mail.

Also eine Riesen-Geschichte, die sie da ausgegraben haben. Jetzt weiß man aber, dass Günther Jauch prinzipiell niemand ist, mit dem man sich unbedingt anlegen sollte. Meinst Du, die kriegen da jetzt noch Probleme mit ihm?

Richtig, Günther Jauch ist einer, der stark gegen Regenbogenartikel über sich vorgeht. Von ihm finden wir oft Gegendarstellungen. Deswegen sind die Artikel über ihn dann oft auch ziemlich glattgebügelt. Man merkt, dass da die juristischen Abteilungen drübergegangen sind. Nun ist es so, dass wir immer mal wieder eine Gegendarstellung von ihm finden, auch auf den Titelseiten, bei denen wir als Rechtslaien sagen: Ach, da kann man auch gegen vorgehen? Das hätten wir gar nicht gedacht. Und eine Gegendarstellung im Sinne von: “Hierzu stelle ich fest: Es gab keinen ‘Viagra-Skandal’” kann ich mir schon ganz gut vorstellen. Interessant würde es dann beim Abdruck einer möglichen Gegendarstellung. Diesen “Viagra-Skandal” kündigt “Das Neue” dick und fett auf der Titelseite an. Dadurch könnte es dazu kommen, dass auch die Gegendarstellung auf der Titelseite und in einer ähnlichen Größe abgedruckt werden muss. Und das ist dann doch immer ziemlich schmerzhaft für die Hefte.

Und wenn ich das richtig sehe, dann können sie allein schon deshalb Probleme kriegen, weil sie die Fotos ohne Credits verwendet haben.

In dem Punkt ist die Redaktion dann doch auf der sicheren Seite. Da arbeiten die Hefte ziemlich tricky. Die drucken die Fotocredits nämlich immer gesammelt pro Doppelseite. Ganz links am Rand, neben einer Geschichte über Helmut Kohl und seine Frau, findet man dann auch die Credits für den Jauch-Artikel. Das bedeutet für unsere Arbeit immer, wenn wir bei Fotos mal überprüfen wollen, ob sie zum Beispiel bearbeitet sind oder nicht, dass wir uns durch reichlich Bilder suchen müssen, weil wir nicht wissen, welches Foto zu welchem Credit gehört.


Jeden Freitag unterhalten wir uns mit dem Internetradiosender detektor.fm über die Dämlichkeiten der deutschen Regenbogenpresse. Diese Gespräche gibt’s in der Woche drauf immer hier bei uns im Blog zum Nachhören und -lesen.

Und unter diesem RSS-Link gibt’s das Ganze als Podcast.


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Sozialer Brennpunkt Potsdam
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Sozialer Brennpunkt Potsdam

Das Team der “Woche der Frau” hat einen Ausflug nach Potsdam unternommen. Und ist mit dieser Frage in die Redaktion zurückgekehrt:

Günther Jauch - Wie lange hält es seine Frau noch zu Hause aus? So wüst geht es in Potsdam zu

Was hinter diesem Murks steckt, haben wir versucht, im Gespräch mit detektor.fm zu erklären — hier zum Nachhören:

Wie “wüst” es bei Günther Jauch vor der Haustür zugeht, hat übrigens vor über einem Jahr “Die Aktuelle” schon einmal berichtet.


Jeden Freitag unterhalten wir uns mit dem Internetradiosender detektor.fm über die Dämlichkeiten der deutschen Regenbogenpresse. Diese Gespräche gibt’s am Wochenende immer hier bei uns im Blog zum Nachhören.

Wir arbeiten momentan daran, dass Ihr sie bald auch als Podcasts abonnieren könnt.


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Kein Mikro-Chip in Schumacher
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Kein Mikro-Chip in Schumacher

Bei der “Freizeitwoche” ärgern sich die Mitarbeiter schwarz. Sie haben doch tatsächlich etwas Falsches berichtet, Kruzifix nochmal! In dieser Titelgeschichte über Michael Schumacher ist es ihnen passiert:

Michael Schumacher - Endlich! - Kommt er noch in diesem Sommer nach Hause?

Und weil das alles wirklich blöd gelaufen, und die Redaktion auch nur “einer Fehlinformation aufgesessen” sei, druckt sie in ihrer aktuellen Ausgabe eine “Berichtigung”:

Berichtigung - In der Ausgabe Nr. 32 vom 30. Juli 2014 haben wir unter Bezugnahme auf einen Artikel der englischen Zeitschrift "Daily Mail" berichtet, dass die Familie von Michael Schumacher kroatische Neurologen kontaktiert habe, damit Michael Schumacher nach deren revolutionärem Mikro-Chip-Verfahren behandelt werde. Tatsächlich gab es einen solchen Kontakt nicht. Eine Behandlung durch die besagten Ärzte ist also nicht geplant, Herrn Schumacher soll auch kein solcher Mikro-Chip implantiert werden. Wir bedauern, dass wir einer Fehlinformation aufgesessen sind. Rastatt, 21. August 2014 - Freizeitwoche Verkag GmbH & Co. KG

Hört mal, alte Bedauerer der “Freizeitwoche”, uns fallen spontan zwei mögliche Maßnahmen ein, um solchen Stuss von vornherein zu vermeiden: nachfragen oder nachdenken. Weder das eine noch das andere scheint zu Eurem Standard-programm zu zählen.

Durch die Berichtigung dürfte das Heft jedenfalls einer Gegendarstellung zuvor-gekommen sein. Die hätte dann hässlich und wenig verkaufsfördernd auf dem Cover prangen können.

Wie so eine verschandelte Titelseite aussieht, zeigt “Das neue Blatt” eindrucksvoll und gleich mehrfach. Die Redaktion hatte über Eheprobleme von Doris Schröder-Köpf und Gerhard Schröder spekuliert. Das fanden der frühere Bundeskanzler und seine Ehefrau offenbar nicht ganz so witzig. “Das neue Blatt” musste in der digitalen Ausgabe die Schlagzeile verdecken:

Mit weißer Fläche versehenes Cover von "Das neue Blatt"

Und auch Günther Jauch ging gegen “Das neue Blatt” vor. Die Mitarbeiter titelten einst, “Das verheimlichte Alkohol-Drama” des TV-Moderators “enthüllt” zu haben. Die Geschichte hatte für sie auch kein so richtig gutes Ende — sowohl auf dem Cover der Digitalausgabe …

Mit weißen Flächen versehenes Cover von "Das neue Blatt"

… als auch im Heftinneren mussten sie reichlich weiße Flächen montieren:

Mit weißen Flächen versehener Artikel über Günther Jauch.

Die Anwaltskanzlei, die Günther Jauch vertritt, bestätigte uns, dass derzeit ein Verfahren gegen das Bauer-Blatt läuft.

Gegen die “Woche der Frau” von der Mediengruppe Klambt war die Kanzlei bereits erfolgreich: Das Heft musste in seiner vergangenen Ausgabe (Nummer 35) eine Gegendarstellung abdrucken.

In der aktuellen Ausgabe (Nummer 36) muss die “Woche der Frau” eine weitere Gegendarstellung des Moderators bringen:

Gegendarstellung - In "Woche der Frau" vom 13. August 2014 heißt es auf Seite 11 in einem Artikel mit der Überschrift "Böses Spiel mit Günther Jauch - Als Lockvogel missbraucht!" in Bezug auf eine Werbeanzeige für die FAZ: "Ob er das Geld dafür auch spendete? Gut möglich." - Hierzu stelle ich fest: Ich habe für die FAZ-Werbeanzeige kein Honorar erhalten. Potsdam, den 18. August 2014 - Günther Jauch - Günther Jauch hat Recht. Die Redaktion

All die eigenen Fehler und die daraus resultierenden rechtlichen Auseinander-setzungen hindern die “Woche der Frau” aber nicht daran, auch in dieser Ausgabe wieder groß über Jauch zu titeln. Mehr dazu gibt’s am Wochenende Montag — in der neuesten Ausgabe topfvollgold zum Hören.


Mit Dank an Stefan N. für den Hinweis.


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Kein betrunkener Jauch am Telefon
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Kein betrunkener Jauch am Telefon

Für die Regenbogenpresse ist es gar nicht so einfach, eine Geschichte über Günther Jauch zu finden, gegen die der TV-Moderator nicht gleich rechtlich vorgeht.

Aber damals, als Hape Kerkeling angeblich von einem “peinlichen Aussetzer” Jauchs erzählte — da konnten die Mitarbeiter der “Woche der Frau” wie wild in die Tasten hauen. Hat ja schließlich alles der Kerkeling gesagt. Sichere Sache.

Oder?

Gegendarstellung - In "Woche der Frau" Nr. 17 vom 15. April 2014 heißt es auf den Seiten 8/9 in einem Artikel mit der Überschrift "Schlimmer Aussetzer mitten in der Nacht - Unglaublich was sein berühmter Freund verrät" über mich: "... Hape Kerkeling ... Der Komiker erzählte nämlich ganz frei und ungeniert von einem peinlichen Aussetzer des RTL-Moderators. 'Der hat (...) an meinem Geburtstag nachts um zwei sturzbesoffen auf die Mailbox gesungen.' Wie bitte? So kennen wir den sonst so korrekten und adretten Günther Jauch gar nicht. Aber offenbar hat er noch eine ganz andere Seite. Eine, die er sicher nicht in der Öffentlichkeit preisgeben wollte. Aber nun wurder er damit überrumpelt. ... Umso verständlicher, dass Hape Kerkeling in seinem Gespräch ... noch mal betonte, dass Günther bei dem besagten Anruf 'hackevoll' gewesen sei." - Hierzu stelle ich fest: Der von Hape Kerkeling geschilderte Anruf, bei welchem ich betrunken auf die Mailbox gesungen haben soll, ist freu erfunden. – Potsdam, den 2. Mai 2014 – Günther Jauch – Günther Jauch hat Recht. Die Redaktion

(Klick aufs Bild für eine größere Darstellung.)


Nachtrag, 22. August, 10:46 Uhr: So kündigte die “Woche der Frau” übrigens Günther Jauchs angeblichen Alkohol-Anruf auf ihrem Cover an:

Günther Jauch - Schlimmer Aussetzer in der Nacht - Unglaublich, was sein berühmter Freund verrät

Jauchs “berühmter Freund” hat den “Aussetzer in der Nacht” auch nicht irgendwo verraten, sondern in der RTL-Sendung “Exclusiv Weekend” vom 6. April dieses Jahres. Dort scherzt Kerkeling: “Er war hackevoll. [...] Um Gottes Willen, das will ich jetzt hier nicht, nein, nein, Herr Jauch war absolut zurechnungsfähig. Das ist nicht geschehen.”

Und auch Günther Jauch kommt in der “Exclusiv Weekend”-Folge zu Wort. Sein grinsender Kommentar: “Oh. Ich weiß noch, dass wir schonmal telefoniert haben, oder dass ich ihn auch angerufen habe, aber ob ich da angeheitert war — daran kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern. Ich kann’s mir kaum vorstellen.”

Für die “Woche der Frau” offenbar ein klarer Fall.


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topfvollgold zum Hören
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topfvollgold zum Hören

Seit rund zwei Monaten unterhalten wir uns einmal wöchentlich mit dem Internetradiosender detektor.fm über die Regenbogenpresse. Die daraus entstehenden Gespräche wollen wir ab sofort auch hier bei uns im Blog präsentieren — und starten mit der Ausgabe vom vergangenen Freitag:

Und damit alles fein säuberlich archiviert ist, gibt’s hier auch noch die Gespräche der vergangenen Wochen zum Nachhören:


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