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In seinen neuen “Herzblatt-Geschichten” schreibt “FAS”-Redakteur Jörg Thomann, dass Boris Beckers — trotz gegenteiliger Meinung in der Regenbogenwelt — bei der Kindererziehung die schlimmsten Fehler vermeide:

Die Aktuelle freilich sieht ein Drama darin, dass Amadeus mit seinen fünf Jahren noch getragen werde und Kuscheltiere bekomme. Uns stört das gar nicht. Im Gegenteil: Kindern, denen man zu früh die Kuscheltiere wegnimmt, werden eines Tages womöglich Aktuelle-Reporter.

Herzblatt-Geschichten: Legenden und betrogene Frauen


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In seinen aktuellen “Herzblatt-Geschichten” gibt Jörg Thomann, Redakteur der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”, zu, dass er die Mitarbeiter der Regenbogenblätter manchmal beneidet:

Nehmen wir “Das goldene Blatt”, das jüngst ein Foto in die Finger bekam, auf dem die Moderatorin Karen Webb eine gelbe Hose trägt. Und weil das an sich noch keine irre Story ist, hat die Redaktion Fotos anderer Menschen dazugestellt, die ebenfalls gelb gekleidet sind, und getextet: “Sie strahlen mit dem Frühling um die Wette. Passend zur heiteren Zeit des Jahres haben unsere Promis ihr Sortiment mit Gelbtönen aus dem Kleiderschrank geholt.” Im Nu ist eine Seite gefüllt — obwohl, wie eine Blitzrecherche ergab, Goldie Hawns Foto aus dem Dezember 2013 stammt, Ross Antonys aus dem Januar 2014 und so weiter, die Promis also Gelb auch unpassend zur unheiteren Zeit des Jahres tragen.

Herzblatt-Geschichten: Das tollste Lebewesen


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Bei der Erziehung ihrer Kinder könnte Charlène und Albert von Monaco ein ziemlicher Orden Stein in den Weg gelegt worden sein, schreibt “FAS”-Redakteur Jörg Thomann in seinen neuen “Herzblatt-Geschichten”:

Keine Probleme, mal eine Partnerin zu finden, dürfte Monacos Thronfolger Jacques haben. Anlässlich seiner Taufe bekam er laut “Frau im Spiegel” soeben “das Großkreuz des Grimaldi-Ordens” verliehen, “die höchste Stufe des Verdienstordens”. Erscheint uns bei einem fünf Monate alten Knaben etwas früh und zudem nicht die beste Motivationshilfe zu sein: Wem jetzt schon die höchsten Verdienste bescheinigt wurden, der wird später kaum sein Zimmer aufräumen.

Herzblatt-Geschichten: Ein kleines Bauchi


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In seinen “Herzblatt-Geschichten” hofft “FAS”-Redakteur Jörg Thomann, dass Angela Merkels Mutter bei ihren Englischkursen an einer Volkshochschule in Zukunft von Klatschreporter-Besuchen verschont bleibt:

“Willkommen ist hier jeder”, behauptet “Die Aktuelle” und schickt kurzerhand — Stichwort “Ortstermin” — einen Reporter in ihren Kurs, der die Lehrerin ein paarmal anscheinend heimlich fotografiert hat. Hoffentlich hat der Kerl was auf die Finger bekommen und ist in die Ecke gestellt worden.

Herzblatt-Geschichten: Du bist eine süße Maus


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In seinen neuen “Herzblatt-Geschichten” kürt Jörg Thomann, Redakteur der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”, “Das neue Blatt” zum “Drecksblatt der Woche”:

[U]nd zwar für seine Titelstory “Bewegende Video-Botschaft aufgetaucht — Michael Schumacher — Er spricht!” Ja, und zwar auf jener Video-Botschaft vom Oktober 2013, vor seinem Unfall, die auf seiner Website “aufgetaucht” ist — im November 2014.

Herzblatt-Geschichten: Ganz England jubelt


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Das “Echo der Frau” glaubt an Nachwuchs bei Heidi Klum. Und Jörg Thomann, Autor der schönen “Herzblatt-Geschichten”, glaubt, dass das ziemlicher Murks ist:

In St. Moritz hat “Echo der Frau” Heidi Klum gesichtet, an ihrer Seite Lover Vito, “der schmucke New Yorker Kunsthändler”, was viel besser klingt als “künstlicher New Yorker Schmuckhändler”, und das Blatt glaubt “eine kleine, verdächtige Wölbung an ihrem Bauch zu erahnen”. Ausgerechnet bei Klum, die derzeit so aussieht, als hätte sie überhaupt noch nie an dänischem Eis geleckt, und die auf dem Foto überdies einen “dicken XXL-Strickpulli” trägt? Das Einzige, “Echo der Frau”, was sich hier wölbt, sind die Tomaten auf deinen Augen.

Herzblatt-Geschichten: Venedig sehen und sterben


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In seinen aktuellen “Herzblatt-Geschichten” schreibt Jörg Thomann, Redakteur der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”, unter anderem über die sagenhafte Florian-Silbereisen-Hauskauf-Geschichte der “Neuen Post”:

Seinerzeit lebte der Ritter Heinrich Tuschl, an den die Stadt Vilshofen mit einem Brunnen erinnert, welcher vor einem Haus steht, das — angeblich — Florian Silbereisen erworben hat. Einer von “Neue Post” verbreiteten Sage zufolge ließ der eifersüchtige Ritter einst seine Frau im Keller einmauern, um später festzustellen, dass sie verschwunden war. “Könnten Helene und Florian an so einem Ort glücklich werden?”, bangt “Neue Post” und sinniert: “Helene Fischer ist eine sensible Künstlerin, die Geborgenheit und keine Schauergeschichten braucht.” Warum, “Neue Post”, erzählst du dann welche?

Herzblatt-Geschichten: Wir müssen hier raus


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Jörg Thomann, Redakteur der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”, schreibt in seinen aktuellen “Herzblatt-Geschichten” unter anderem über die “Freudige Überraschung”, die “Das goldene Blatt” über Schwedens Kronprinzessin Victoria verkündet:

“Sie könnten vor Glück die Welt umarmen! Victoria (37) und Daniel (41) sind im absoluten Freudentaumel”, lesen wir dann, und warum? “Während ihres ersten Staatsbesuchs in Südkorea nannte der dortige Premierminister die Kronprinzessin und ihren Mann ein Vorbild für viele andere. Was für eine freudige Überraschung! ‘Als Victoria das hörte, war sie ganz gerührt und hatte Tränen in den Augen’, berichtete eine Hofdame.” Für eine Monarchin scheint uns das eine übertrieben emotionale Reaktion.

Herzblatt-Geschichten: Da schmunzelt der Bär


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Der Gärtner der britischen Royals, ein Mann namens John, hat die jüngste Romanze der europäischen Königshäuser beobachtet und gleich einem deutschen Regenbogenblatt davon erzählt. Die sich anbahnende Liebe zwischen der kleinen Estelle und dem noch kleineren George ist eine der aktuellen “Herzblatt-Geschichten”, die Jörg Thomann für die “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” aufgeschrieben hat:

In der Sandkiste saß, bewacht von Mama Kate, der kleine George, zwanzig Monate jung, und er war nicht alleine — denn “dieses Mal hockte ein kleines Mädchen neben ihm”. Womit die Geschichte auf ihren Höhepunkt zusteuert: “Als John näherkam, glaubte er seinen Augen nicht zu trauen.” Es war Estelle (3) von Schweden.

Herzblatt-Geschichten: Ein Streicheln war das nicht


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Jörg Thomann, Redakteur der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”, schreibt in seinen aktuellen “Herzblatt-Geschichten” über die Berichterstattung zu Máximas Deutschland-Besuch:

Doch auch die Besuchten haben sich intensiv vorbereitet, wie “Bunte” berichtet. “Gerold Rahmann, 52, vom Thünen-Institut Wulmenau, wo sich das Paar über ökologischen Landbau und Tierhaltung informierte: ‘Mit der Planung dieses einstündigen Besuchs waren mehrere Mitarbeiter ein Jahr beschäftigt. Aber das war es wert: Máxima verleiht unserem Institut und der Holstein-Friesischen Kuh Strahlkraft.’” Es wäre nur gerecht, wenn ein wenig von der Kuh auch auf Máxima zurückstrahlte.

Herzblatt-Geschichten: Strahlkraft für die Kuh


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In seinen aktuellen “Herzblatt-Geschichten” gibt “FAS”-Redakteur Jörg Thomann der Mediengruppe Stegenwaller einen guten Tipp:

Überprüfen Sie doch noch einmal die Ausrichtung jener Zeitschrift, die Sie “Schöne Welt” genannt haben. So nämlich lauten deren aktuelle Titelschlagzeilen: “Catherine — Charlène — Es geht um Leben und Tod — Schock-Nachricht! Wie schützen sie jetzt nur ihre Kinder?”, “Carmen Geiss — Bittere Tränen — Ein Unglück nahm ihr das Liebste”, “Thomas Gottschalk — Dramatische Enthüllung”. Wenn das die schöne Welt ist, wie mag dann die hässliche aussehen?

Herzblatt-Geschichten: Mit Groll im Bett


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Die neuen “Herzblatt-Geschichten” von “FAS”-Redakteur Jörg Thoman — unter anderem über das frühe Ausscheiden von Fußballer-Freundin Cathy Fischer bei der “RTL”-Sendung “Let’s Dance”:

Blöd ist das auch für “Bild”, wo man ihr wieder eine Kolumne anvertraut hat, die “Inside Let’s Dance” heißt und “Backstage-Klatsch” verbreiten soll. Ob man die jetzt umbenennen sollte in “Outside Let’s Dance”? Immerhin hat Cathy nun viel Zeit, backstage nach Klatsch zu fahnden, während die anderen vorn auf der Bühne tanzen. Kopf hoch, Frau Fischer, und wagen Sie Ihre nächste Neuerfindung doch vielleicht mal ohne die “Bild”-Zeitung.

Herzblatt-Geschichten: Bringe Er die Topfpflanze


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In seinen “Herzblatt-Geschichten” macht sich Jörg Thomann, Redakteur der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”, unter anderem Sorgen über die unausgegorenen TV-Pläne von Daniela Katzenberger:

Von “Closer” befragt, ob sie sich auch während der Schwangerschaft von Kameras begleiten lasse, antwortet Katzenberger: “Diese tollen Momente in meinem Leben würde ich natürlich gerne teilen, aber es gibt noch nichts Konkretes.” Vierter Monat, und noch kein Fernsehvertrag? Beunruhigend.

Herzblatt-Geschichten: Vor der Klotür von Brad Pitt


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Immer wieder sonntags: In seinen aktuellen “Herzblatt-Geschichten” berichtet Jörg Thomann, Redakteur der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”, unter anderem über eine Geschichte aus dem Enthüllungsblatt “Schöne Woche”:

Gratulation auch an Schöne Woche für ihre Titelstory “Der Foto-Beweis — Angela Merkel — Die Wahrheit über den geheimnisvollen Mann an ihrer Seite”. Das Blatt hat es geschafft, herauszufinden, dass Merkel einen außenpolitischen Berater beschäftigt, und sogar Fotos der beiden aufgetrieben. Ein echter Scoop!

Herzblatt-Geschichten: Vorlaute Wahrsager


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“FAZ”-Redakteur Jörg Thomann wundert sich in seinen “Herzblatt-Geschichten” über angebliche Fremdkuss-Fotos eines Fürsten und stellt eine klare Forderung an die “Bunte”:

Könntest du, Bunte, bitte Horst Seehofers kleine Tochter in Ruhe lassen, statt Fotos von ihr beim Eislaufen zu zeigen? Ist das Kind eine Person der Zeitgeschichte, sucht es die Öffentlichkeit? Und hast du das Mädchen oder seine Mutter um Erlaubnis gefragt?

Herzblatt-Geschichten: Im Griff der Wrestlerin


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“Manchmal ist es derart abgedreht, dass es mich fast schon beeindruckt”

“Manchmal ist es derart abgedreht, dass es mich fast schon beeindruckt”

Jörg Thomann ist einer der wenigen Journalisten, die sich regelmäßig mit der deutschen Regenbogenpresse beschäftigen. In der wunderbaren Kolumne “Herzblatt-Geschichten” beleuchtet er jede Woche in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung die Welt des Boulevards und fasst das “Witzigste, Wichtigste und Heftigste aus den deutschen Klatschblättern” zusammen.

Im Interview erklärt er, wie er dabei vorgeht und welches Blatt ihn auch nach Jahren immer noch überraschen kann.Herzblatt-Geschichten - Die mopsfidele Familie - Von Jörg ThomannHerr Thomann, es gibt nur sehr wenige Medienjournalisten, die sich mit der Klatschpresse auseinandersetzen. Wie erklären Sie sich das?

Das lässt sich nicht so leicht beantworten. Vermutlich liegt es zum einen daran, dass es unglaublich viele solcher Zeitschriften gibt. Dieses Feld ist also nur schwer zu überschauen. Und zum anderen ist die Welt der Herzblätter eine Art Paralleluniversum; sie taucht nicht im Gesichtsfeld eines normalen Journalisten auf, wenn er nicht gerade beim Arzt oder beim Friseur sitzt. Auch die „Herzblatt-Geschichten“ sind übrigens nicht in erster Linie als medienkritische Kolumne gedacht, sondern sollen zuallererst unterhalten.

Es wird also so wenig über die Regenbogenpresse berichtet, weil Journalisten ihr im Alltag einfach nicht begegnen.

Journalisten gehören ja nicht unbedingt zur Zielgruppe dieser Blätter. Ab und zu nimmt man zwar besonders irre Schlagzeilen am Kiosk wahr, nimmt sie dann aber nicht so ernst, um sich damit näher zu beschäftigen. Und man sollte sie auch nicht immer allzu ernst nehmen. Der typische Fall: Irgendeinem Königshaus wird ein neues Baby angedichtet, beruhend auf irgendwelchen fadenscheinigen Argumenten, die meistens komplett erfunden sind. Solche Geschichten tun in der Regel niemandem weh. Doch es gibt eine bestimmte Grenze, die manchmal überschritten wird. Wenn sich die Blätter zum Beispiel auf einen deutschen Prominenten stürzen, der sich noch dazu gerade in einer Notsituation befindet, wenn Leute über ethische und manchmal auch rechtliche Grenzen hinaus bedrängt werden – dann wird es ernst.

Wieso geht dann kaum ein Promi gegen solche Berichte vor?

Darüber kann ich nur spekulieren. Vielleicht wollen sie diese Blätter nicht auch noch mit einer Klage aufwerten. Oder sie haben sich einfach an solche Artikel gewöhnt und nehmen sie hin als Berufsrisiko.

Es ist ja eher Schmuddelkram, mit dem Sie sich da beschäftigen. Gibt es in Ihrer Redaktion Widerstände gegen solche Themenvorschläge?

Nein. Ich weiß von Kollegen, die die Kolumne regelmäßig lesen und schätzen; wenn ich über solche Themen schreibe, ist das in der Redaktion also keineswegs verpönt. Und nochmal zu der Frage, warum sich nur wenige Journalisten damit beschäftigen: Es ist wahrscheinlich auch eine Platzfrage. Auf den Medienseiten muss man ohnehin schon streng haushalten – und wägt dann natürlich ab, ob man zum fünften oder sechsten Mal etwas über “die aktuelle” machen soll.

Bei Ihnen ist das anders: Sie haben seit Jahren einen festen Platz für Ihre Herzblatt-Geschichten.

Ja, im “Leben”-Ressort der FAS. 150 Zeilen, jede Woche. Ins Leben gerufen wurde die Kolumne schon 1993 vom Kollegen Peter Lückemeier. Dahinter steckte nicht unbedingt ein medienkritischer Ansatz; er wollte vielmehr die Themen und Protagonisten des Boulevards aufspießen, auf eine etwas andere, eine ironische und unterhaltende Art. Bis es ihm dann irgendwann gereicht hat – was ich heute durchaus  nachvollziehen kann. Vor dreieinhalb Jahren habe ich die Kolumne übernommen und seither ein bisschen medienkritischer gemacht. Mein Spott trifft also nicht nur die Promis, sondern gerne auch die Zeitschriften und Verlage.

Wie gehen Sie da vor? Bekommen Sie Hinweise von Lesern?

Nein, dafür überschneiden sich die Leserschaften dieser Hefte und meiner Kolumne wohl zu wenig. Ich habe aber einen Stamm aus acht, neun Heften, die ich abonniert habe und intensiv lese, und meistens ergibt sich dann schon ausreichend Stoff.

Lassen sich bestimmte Muster erkennen?

Das Prinzip vieler Geschichten ist sehr schnell durchschaut. Und es wiederholt sich immer wieder. Es kann sein, dass ein und derselbe Artikel ein Vierteljahr später praktisch noch mal abgedruckt wird, in leicht variierter Form, mit anderen Protagonisten. Solche Geschichten kann ich nicht jedes Mal wieder in der Kolumne aufgreifen. Die Empörungsbereitschaft nimmt also ab. Ob das gut oder schlecht ist, weiß ich allerdings nicht.

Sie kann also gar nichts mehr umhauen?

Doch: Eine Ausnahme ist “die aktuelle”. Dieses Blatt überrascht einen immer wieder. Wie die Autoren dort auf ihre Schlagzeilen kommen, das ist manchmal derart abgedreht, dass es mich fast schon beeindruckt. Vielleicht gibt es in der Branche auch noch schlimmere Hefte, aber die habe ich nicht abonniert und nehme sie folglich weniger wahr.

Bekommen Sie Rückmeldungen aus den Redaktionen?

Ich weiß, dass man meine Kolumne dort durchaus liest, aber von Reaktionen erfahre ich nur selten. Ich finde übrigens, dass die Kollegen dort nicht gerade zu beneiden sind. Die sitzen da am Konferenztisch, haben oft nichts anderes vorzuliegen als irgendwelche Agenturfotos und müssen dazu dann was erdichten.

Interessant, dass Sie von “Kollegen” sprechen. Sie würden diese Hefte also schon im Journalismus verorten?

Im Prinzip schon. Zumal der Begriff “Journalist” rechtlich nicht geschützt ist. Die Herzblätter machen Unterhaltung. So wie ich in meiner Kolumne. Wobei ich doch hoffe, dass es eine etwas andere Art von Unterhaltung ist.

Sehen Sie einen Unterschied zwischen Blättern wie der “Freizeit Momente” und der “Bunten”?

Ja, auf jeden Fall. Die “Bunte” ist ein gut gemachtes Produkt für ihre Zielgruppe, dort arbeiten Leute, die ihren Job verstehen und recherchieren können und die sich nicht vom Schreibtisch aus etwas ausdenken müssen. Außerdem hat die “Bunte” Korrespondenten und einen viel größeren Etat als kleinere Zeitschriften. Nichtsdestotrotz gibt es auch in der “Bunten” mitunter sehr fragwürdige Geschichten, die aus meiner Sicht in Bereiche vordringen, die besser privat bleiben sollten.

Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie mühsam es sein kann, sich durch die Regenbogenpresse zu kämpfen. Sie scheinen aber immer noch Spaß daran zu haben.

Die Kolumne zu schreiben, macht wirklich großen Spaß, doch es kostet viel Lebenszeit und Energie, sich das alles durchzulesen. Man sollte besser nicht darüber nachdenken, was man in dieser Zeit an Sinnvollerem hätte tun können.


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